15-Minuten-Rezept: Spaghetti mit veganer Tex-Mex-Bolognese | {WERBUNG}

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Januar 22, 2017
NOA-Spaghetti-TexMex-Bolognese


{Werbung} Kohlenhydrate hin, Kohlenhydrate her, Fettabbau, Fettaufbau, Insulin, Gluconeogenese, blaaablabla. Wir haben es alle hundertfach gehört, und es hilft doch alles nix – manchmal braucht man eine anständige Portion Nudeln auf dem Teller. Basta. Weil der Nudeljapp aber ein arg spontaner Besucher ist, komme ich mit der notwendigen Beigabe (Sauce!) regelmäßig in Bredouille. Die Bloggerkampagne „Brauchst Du nicht probieren: Komplizierte Rezepte aus dem Internet. Probier lieber NOAerregte an genau so einem Tag meine Aufmerksamkeit. NOA war mir bis dahin nur am Rande ins Auge gefallen. Pflanzliche Brotaufstriche und einige Hummussorten, been there, done that. Dann habe ich mir die ganze Geschichte etwas näher angeguckt und gecheckt: Vielleicht doch gar nicht so verkehrt – pflanzlich genießen (ja bitte), nicht kompliziert (unbedingt), kein Nachbau tierischer Produkte (yesss!), ohne Gentechnik, Konservierungsstoffe und Aromen (okay, bin dabei).

Vegane bzw. vegetarische Brotaufstriche gibt es mittlerweile ja in Hülle und Fülle. Das ist im ersten Moment natürlich gut und ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist aber vor allem, dass wir uns von der Industrie nicht blenden lassen: Schaut, was drin ist. Schaut, ob ihr sowas wirklich essen wollt. Überlegt, ob ihr das nicht im Zweifel lieber selbst machen könnt und wollt – oder greift zu einer Alternative, bei der die Zutatenliste kurz und verständlich ist. Nicht nur das ist beim Bohne-Paprika-Aufstrich von NOA der Fall, er schmeckt auch noch hervorragend. Viel zu gut, um ihn nur aufs Brot zu schmieren – man kann damit auch noch Gemüse dippen, ihn pur aus der Schale löffeln (für euch getestet) oder im Zweifel von jetzt auf gleich eine Nudelsauce kreieren, womit ich wieder den Bogen zum Beginn dieses Blogposts geschlagen hätte.

Die vegane Tex-Mex-Bolognese ist superschnell gemacht und sooo lecker, dass ich es am nächsten Tag direkt nochmal gekocht habe. Pures, veganes Soulfood!

Spaghetti mit veganer Tex-Mex-Bolognese
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
Spaghetti nach Hunger
1 EL Öl
1 mittelgroße Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
150 ml passierte Tomaten
50 g Tomatenmark
100 g Räuchertofu
75 g NOA Brotaufstrich Bohne-Paprika
eventuell Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanweisung zubereiten; DieSauce ist schnell gemacht – am besten kommen die Nudeln ins Wasser, wenn ihr die passierten Tomaten in die Pfanne gebt.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. Im Öl ca. zwei Minuten anschwitzen und immer wieder rühren. Dann zerbröselten Tofu und Tomatenmark mit in die Pfanne geben und mitrösten. Dann Passata und NOA Brotaufstrich Bohne-Paprika zugeben und unterrühren. Ganz kurz aufkochen, anschließend abschmecken und zu der Pasta servieren.

Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit NOA im Rahmen einer Bloggerkampagne zum Thema „Brauchst du nicht probieren: Komplizierte Rezepte aus dem Internet. Probier lieber NOA“, für die ich zwei Rezepte beisteuern werde. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Möhrensuppe mit Oliven, Dill & Fenchelsamen

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Januar 17, 2017
Karottensuppe mit Oliven, Fenchelsamen und Dill


Endlich habe ich mal etwas aus dem schönen Le Pain Quotidien-Kochbuch gekocht, das mir der weltbeste Mann bereits vorletztes Weihnachten geschenkt hat. Hach, man kommt ja doch nicht hinterher mit all den Inspirationen aus Kochbüchern, Magazinen, Blogs – und wenn man dann noch eigene Ideen umsetzen will: Gute Nacht. 💤
Ich habe jüngst wieder ausgemistet und viele Kochbücher, die ich sowieso nicht mehr benutze, verkauft oder verschenkt. Das befreit Kopf und Gewissen – und macht mir persönlich auch wieder etwas mehr Lust auf den heiß geliebten Rest, der sich da noch im Bücherregal tummelt.

Sehr froh bin ich, über dieses eher unauffällige Rezept gestolpert zu sein. Weil Möhre + Olive + Fenchelsamen + Dill – wer kommt denn eigentlich auf sowas? Ich auf keinen Fall. Dabei lohnt die Suppe sehr – weil sie so schnell gemacht ist, und weil einem im Januar und Februar ja so langsam die Ideen ausgehen, wenn sich einem die Gemüsestände auf dem Markt so immerkarg und traurig präsentieren. Möhrensuppe mit Oliven ist ein kurzer Ausweg aus der Wintergemüse-Tristesse, der euch leuchtend orange aus dem Teller entgegen lächelt.

Übrigens: Möhren und Oliven sind richtig gute Buddies – ich hatte vor fünf (!) Jahren auch schon mal diese Möhren-Oliven-Creme für aufs Brot verbloggt.

Möhrensuppe mit Oliven, Dill & Fenchelsamen
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
für die Suppe
500 g Möhren
12 grüne Oliven, entsteint (am besten selbst machen, das vorentsteinte Zeug ist ja unerträglich!)
1/2 Scheibe altbackenes Sauerteigbrot
600 ml Wasser
1 TL Salz
1 Lorbeerblatt
1 TL Fenchelsamen
2 EL Olivenöl

zum Garnieren
6 grüne Oliven, entsteint und grob zerteilt
Dillspitzen nach Geschmack
Olivenöl

Zubereitung
Die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit allen anderen Zutaten – mit Ausnahme des Olivenöls – in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe aufkochen; für ca. 10 Minuten sanft köcheln lassen (oder bis die Karotten weich sind). Von der Herdplatte nehmen, das Lorbeerblatt entfernen und mit einem Mixstab durchpürieren. Das Olivenöl in die Suppe rühren. Abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.
In tiefe Teller füllen, mit den Oliven und Dillspitzen garnieren und abschließend noch etwas Olivenöl (davon kann man nie genug haben) darüber träufeln.

Zu der Suppe passt knuspriges Baguette, aber auch frisches Sauerteigbrot mit krosser Kruste.

Quelle


Tiroler Mohnkuchen mit Walnüssen – Mohnparade olé!

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Januar 03, 2017
Tiroler-Mohnkuchen

Kommt es mir nur so vor, oder ist Mohn heutzutage nicht mehr so wirklich in Mode? 
Beim Bäcker lugt nur selten ein schüchternes Mohnteilchen aus der hinteren Ecke der Auslegeware hervor. Auch in meiner Blogroll, die ja nun wirklich sehr bunt gemischt ist, habe ich ewig kein Mohngebäck mehr wahrgenommen. Vielleicht, weil es nicht so fancy ist wie Chia oder Matcha – und sich deswegen vielleicht auch kein Geld oder Klick mehr damit verdienen lässt? Man weiß es nicht.
Doch als großer Fan komme ich nicht umhin, das sehr zu bedauern – nichts schmeckt besser als ein saftiges Stück Mohnkuchen, in das man so richtig herzhaft reinbeißen kann. (Hauptsache, man hat eine Zahnbürste dabei, oder zumindest irgendwas, mit dem man in den Zähnen rumporkeln kann.)

Ich hab's ja mittlerweile nicht mehr so mit der „modernen“ Bäckerei – früher fand ich Cupcakes und Cakepops und Triple Layer Rainbow Cakes ja gut und schön, aber mittlerweile muss ich sagen, dass ich alten, bodenständigen Familienrezepten viel mehr zuneige. Bienenstich, Marmorkuchen, Nusskranz, Butterstreusel, Erdbeerboden – das ist meine Welt. 
Ich glaube, ich habe mich deswegen ein bisschen in „Das große Sacher“-Kochbuch verliebt. Ich wollte es sofort haben, weil es so heimelig wirkt. Ich hatte beim Durchblättern das Gefühl, das so ziemlich jedes Rezept auch von meiner Oma stammen könnte – mit reichlich Butter, Eiern und anderen Gehaltvollkeiten. Ein richtiges Wohlfühlbuch für mich. Dass mir das Layout nicht ganz zuspricht und manche Rezepte dann doch eher für den fortgeschrittenen Bäcker sind – geschenkt.
Der Mohnkuchen, im Original ein Kranz, hat hier sowohl Mann als auch Eltern überzeugt.
Wunderbar saftig, aber nicht pampig, hinreißend mohn-y. Wir haben den Kuchen erst nach zwei Tagen angeschnitten, da war er richtig toll durchgezogen.
Also: Klare Empfehlung für das Wiener-Kaffeehaus-Feeling at home.

Weitere Zeugen meiner Mohnsucht:
Vegane Schokoladen-Kirsch-Muffins mit Mohn
Pistazien-Financiers mit Mohn und Brauner Butter
Kürbis-Mohn-Muffins mit Streuseln
Kleiner Schoko-Mohn-Kuchen

Tiroler Mohnkuchen mit Walnüssen 
für eine Spring- oder Kranzkuchenform von ca. 26 cm

Zutaten
100 g Rosinen
40 ml Rum
200 g weiche Butter
200 g Walnusskerne
geriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange
7 Eier
1 Prise Salz
250 g Mohn
Prise Salz
200 g Zucker
30 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zubereitung
01) Zuerst die Rosinen in einer kleinen Schüssel mit Rum mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
02) Die Walnüsse in einer Pfanne fettfrei rösten, dann abkühlen lassen und fein mahlen.
03) Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
04) Eine Kranz- oder Springform ordentlich ausbuttern.
05) 200 g Butter mit 180 g Zucker und Orangenschale mit dem Handmixer schaumig rühren.
06) Eier trennen und nacheinander die Eigelbe in die Buttermasse rühren.
07) Eiweiße in einer separaten Schüssel sehr steif schlagen.
08) Ein Drittel des Eischnees mit Rosinen, Rum, Mohn, Walnüssen, Mehl und Backpulver unter die Buttermasse rühren; Übrigen Eischnee vorsichtig unterheben.
09) Teig in die Form füllen und glatt streichen.
10) Im unteren Teil des Ofens etwa 35 Minuten backen (Achtung: Originalbackzeit sind 50 Minuten, bei mir haben 35 Minuten aber locker gelangt – macht unbedingt die Stäbchenprobe!).

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann stürzen. Zum Servieren dick mit Puderzucker bestreuen.

Quelle


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