15-Minuten-Rezept: Zucchini-Salat mit Kräuter-Hummus-Dressing | {WERBUNG}

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Februar 15, 2017
Zucchini-Salat-Kräuter-Hummus

{Werbung} Heute stelle ich euch das zweite Rezept vor, das ich im Rahmen meiner Kooperation mit NOA entwickelt habe. Ihr erinnert euch? Es geht um Gerichte, die lecker und gesund sind, aber nicht mehr als 15 Minuten Zubereitungszeit benötigen.

Was heißt eigentlich „schnelle Feierabendküche“? Für mich hat sich der Begriff in den letzten Jahren gewandelt. Früher hätte ich einfach zu Pasta und (Fertig-)Pesto gegriffen, vielleicht auch zu Brot oder Tütensuppe (mag ich – ehrlich gesagt – manchmal immer noch ganz gerne). Mittlerweile möchte ich den Begriff „schnell“ aber dehnen. Erstens: Komme ich um 17:15 Uhr nach Hause, weicht meine Dinnerplanung definitiv von der ab, die ich um 19:30 Uhr hätte. Ich habe schließlich viel mehr Zeit und mit Sicherheit auch Muße, ein paar Dinge vorzubereiten. Und heißt „schnell“ eigentlich nur „schnell auf dem Tisch“ oder „schnell im Topf“? Häufig schneide ich in weniger als einer Viertelstunde alles für ein leckeres Gratin, Süppchen, Chili sin carne zusammen, das dann aber noch ein- bis eineinhalb Stunden auf dem Herd respektive im Ofen schmurgelt, während ich ein bisschen Sport oder diverse, unliebsame Haushaltsarbeiten einschiebe. Gilt das dann noch als „schnelle Feierabendküche“?
Seit der Sport vor fast vier Jahren Einzug ins Leben gehalten hat, ist mir ein schnelles Abendessen ehrlich gesagt auch gar nicht mehr so wichtig – häufig essen wir erst gegen 20:00 Uhr oder noch später, dafür aber mit Genuss. Und ob ich dafür 5, 10 oder 50 Minuten Zeit investieren musste, ist mir ehrlich gesagt schnurzpiepe. Was meint ihr? Habt ihr abends noch Zeit und Lust zu kochen oder seid ihr völlig fertig vom Bürostress? Oder esst ihr lieber mittags warm und abends nur noch eine Kleinigkeit?

Nun: Wenn wir aber annehmen, ich bin im Brassel. Weil irgendwas ist. Unbändiger Hunger, Abendtermine, oder sonstwas – wenn es wirklich mal nur 15 Minuten dauern und dabei aber auch noch vegan und supergesund sein soll, ist das hier meine Geheimwaffe: Ein Zucchini-Salat mit Hummus-Dressing.
Vor ein paar Monaten wusste ich gar nicht, dass Hummus nicht nur dafür gut ist, ihn zentimeterdick auf knusprige Falafel-Sandwiches zu türmen oder Rohkoststicks darin zu versenken. Eher zufällig habe ich die Idee in einem Gespräch in der U-Bahn aufgeschnappt: Aus Hummus kann man auch in Nullkommanix ein unvergleichbar leckeres, würziges Dressing machen – und hat somit eine tolle Alternative zu Öl-Essig- oder Joghurtsaucen.

Ich finde, das ist fast schon ottolenghi-sch.

Zucchini-Salat-Kräuter-Hummus

Zucchini-Salat mit Kräuter-Hummus-Dressing
Rezept für 1 großzügige Schüssel

Zutaten
1 eher kleine, feste Zucchini (ca. 250 g)
1 Möhre (ca. 125 g)
ein paar Cherry-Tomaten
50 g Kräuter-Hummus, z. B. von Noa
1 EL Wasser
etwas Zitronensaft
1 Prise Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Sonnenblumenkerne
Petersilie, grob gehackt

Zubereitung
Zucchini und Möhre putzen und beides sehr fein hobeln. Tomaten halbieren und mit Zucchini und Möhren in eine Schüssel geben.
Hummus mit Wasser und Zitronensaft in ein kleines Glas mit Schraubdeckel geben, fest verschließen und ordentlich durchrütteln, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, gegebenenfalls noch etwas mehr Wasser zugeben.
Sonnenblumenkerne in einer Pfanne fettfrei anrösten und währenddessen die Petersilie hacken.

Dressing zum Gemüse geben und sorgfältig unterheben, mit den Kernen und der Petersilie bestreut sofort servieren.
Dieser Blogbeitrag entstand in Kooperation mit NOA im Rahmen einer Bloggerkampagne zum Thema „Brauchst du nicht probieren: Komplizierte Rezepte aus dem Internet. Probier lieber NOA“, für die ich zwei Rezepte beigesteuert habe. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Schnelle Streusel-Schnitten – Resteverwertung für Marmelade

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Februar 14, 2017
Streuselschnitten1

Das schrumpelige Stück Ingwer. Die keimende Zwiebel. Dieses eine, besondere Gewürz, das man sich auf irgendeinem Handmade-Markt gegönnt und doch nie benutzt hat. Viele Rezepte werden aus der Not heraus geboren, im Sinne der Müllvermeidung (Neudeutsch: Zero Waste) nichts verkommen zu lassen, sondern aufzubrauchen. Koste es, was es wolle.
Die unromantische Hintergrundstory zu diesem Rezept: Die Marmelade muss weg. Viel Marmelade muss weg. Alles muss raus, auch diverse Mehltypen und Zuckerarten, Hülsenfrüchte und Obst in Dosen, Pasta in allen Formen und Farben – denn die neue Küche kommt. Und wenn sie kommt, soll wenig im Weg rumstehen. Und von Marmelade (bezeihungsweise Konfitüre, jaja, ich kenne den Unterschied, aber ich sage trotzdem Marmelade!) habe ich nun einmal besonders viel im Speicher.

Habt ihr auch das Problem, dass sich über die Jahreszeiten so viele Marmeladen- und Konfitürengläser bei euch anhäufen, dass ihr kaum hinterher kommt? 

Im Frühling gibt's Erdbeer-Rhabarber-Aufstrich und Holunderblütengelee, im Sommer mache ich mich über alle Beeren her, die nicht schnell genug von den Sträuchern fallen und im Herbst über Kürbis und Quitten. Und weil frische Marmelade einfach am besten schmeckt, quillen die Schränke über, obwohl ich bereits viele Gläschen verschenkt habe. Bleibt also nur noch die Resteverwertung übers Backen.

Mein Rezept für die schnellen Streuselschnitten ist zwar nicht revolutionär, das weiß ich, aber das Ergebnis so lecker, es musste einfach auf den Blog. Voll einfach, voll gut, voll schnell. 
Auf den Fotos seht ihr übrigens Johannisbeergelee. Lustig ist es auch, mehrere, verschiedenfarbige Sorten zu mischen und daraus so eine Art Rainbow-Streuselboden zu machen. Versuche ich vielleicht beim nächsten Mal.

Und: Wenn ihr die Streusel anstatt mit Butter mit Margarine macht, ist der Kuchen sogar vegan. 

Streuselschnitten_2


Schnelle Streusel-Schnitten mit Marmelade
Rezept für ein Blech (ca. 30 x 30 cm)

Zutaten
250 g weiche Butter oder Margarine
175 g Zucker
225 g Weizenmehl, Typ 405
75 g Vollkornweizenmehl, alternativ: insgesamt 300 g Weizenmehl, Typ 405
100 g gemahlene Mandeln
300 g Marmelade nach Wahl
100 g Mandelblättchen

Zubereitung
Den Backofen auf 175° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Butter und Zucker mit dem Handrührgerät verrühren. Mehl und Mandeln hinzugeben und mit den Händen schnell zu einem krümeligen Streuselteig verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und 2/3 des Streuselteiges dazu benutzen, einen Kuchenboden zu formen: Dazu einfach in einer Ecke des Backblechs anfangen und die Streusel fest auf den Boden drücken. So könnt ihr euch langsam vorarbeiten. Der Boden sollte relativ dünn bleiben.
In den Ofen geben und 10 Minuten vorbacken. Dann herausnehmen, fünf Minuten abkühlen lassen und die Marmelade darauf verteilen. Unter die restlichen Streusel noch die Mandeblättchen kneten, die Streusel auf den Kuchen geben und in 15 – 20 Minuten fertig backen.

Low-Carb Schoko-Kokos-Granola (mit Nährwerten) – ohne Soja, ohne Chemie, ohne Gedöhns

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Februar 05, 2017
Low-Carb Schoko-Kokos-Granola

Manche Dinge sollte man gar nicht ausprobieren. Auch nicht als aufgeschlossenes, experimentierfreudiges, foodbloggendes Wesen. Ich denke da etwa an Cloud Bread, „Wolkenbrot“. Auf der Suche nach Low-Carb-Rezepten bin ich auf Pinterest immer wieder über Rezepte für diesen „Brotersatz“ (allein das Wort!) gestoßen – am lobhudelnden Vokabular wurde nicht gespart, „großartig“, „endlich“, „superlecker“. Denkt euch an dieser Stelle bitte sehr weit hochgezogene Augenbrauen. Ich war von Anfang an misstrauisch. Denn: Etwas Dahingekleckstes aus Eiern, Frischkäse und Backpulver mit „Brot“ in einem Satz zu nennen, das grenzt an Beleidigung, ja, ich möchte fast Rufschädigung sagen. Und nachdem ich es nun doch probiert habe, scheue ich mich folgender Zusammenfassung nicht:
Bei Cloud Bread handelt es sich um einen komischen, schwammigen Eierlappen. 
Aber warum wird das in vielen Blogposts und Fitnessmagazinen nur so abgefeiert?
Sind die Leute alle bescheuert geworden? Existiert so wenig Wertschätzung für gutes, echtes Brot – aus Getreide, geknetet, gegangen, gebacken, mit Kruste, Krume, Krümelei? Haben viele Low-Carb-Gurus, Redakteure und Blogger ihren Geschmackssinn an der Tür zum Internet abgegeben, dass sie eine süßen Spülschwamm wirklich als „Alternative“ bezeichnen? Irgendwo hört der Spaß auf.

Wie ihr euch denken könnt, habe ich euch dementsprechend kein Rezept für Cloud Bread mitgebracht. Weil ich beschlossen habe, richtiges Brot zu essen, wenn mir nach richtigem Brot ist.
Stattdessen soll es hier um Low-Carb-Granola gehen, was – glücklicherweise – recht leicht zuzubereiten ist und echtem Granola in nichts nachsteht. Bei Low Carb Granola werden so gesehen lediglich die kohlenhydratreichen Beigaben (z. B. Haferflocken oder Cornflakes) weggelassen und durch Nüsse, Samen und Kerne ersetzt. Auch der Zucker wird radikal reduziert. Vielleicht kann man den Zucker sogar komplett rauslassen, aber was sind schon zwei Esslöffel Ahornsirup auf 250 g Müsli? Für die Knusprigkeit sorgt – tada! – Eiweiß. Alles ganz natürlich, alles ganz gesund. Low Carb Granola ist aber gleichzeitig auch ein High Fat Granola. Deswegen benutze ich nur 1-2 EL morgens als Topping auf meine Quark- oder Joghurtspeise mit Obst, um mich nicht zu langweilen.

Übrigens: Bei den im Bild ersichtlichen Schokoladendrops handelt es sich um solche auf Basis des Zuckeralkohols Xylit, der zwar 1:1 wie Kristallzucker süßt, aber im Körper insulinunabhängig verstoffwechselt wird. Könnt ihr dazu nehmen, müsst ihr aber nicht. Ich persönlich liebe das Zeug!

Wie steht ihr denn so zu Low-Carb-Gerichten und vor allem Low-Carb-Brot? Lasst es mich wissen!

Low Carb Schoko-Kokos-Granola

Low-Carb Schoko-Kokos-Granola 
Rezept für ca. 250 g (ca. 10 Portionen)

Zutaten
75 g Kokosraspel
50 g Mandeln
50 g Cashewkerne
30 g Leinsamen
20 g Sonnenblumenkerne
25 g Sesam
1 Prise Salz
1,5 EL Kakaopulver
25 g Ahornsirup oder Reissirup
3-4 EL Wasser
1 Eiweiß (muss nicht aufgeschlagen werden)
optional: Low-Carb Schokodrops

Zubereitung
01. Den Backofen auf 125 Grad vorheizen.
02. Mandeln und Cashewkerne grob hacken.
03. Kokosraspel, Mandeln, Cashewkerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam und eine Prise Salz in eine Schüssel geben.
04. Erst das Kakaopulver, und dann...
05. ... den Ahornsirup unterrühren.
06. Zum Schluss noch Eiweiß und 3-4 EL Wasser dazu geben und alles kräftig vermischen.
07. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 45-60 Minuten backen.
08. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit die Knusprigkeit auch die hinterletzte Ecke erreicht.
09. Abkühlen lassen und in einen luftdicht verschlossenen Behälter (Vorratsglas oder Tupperdose) füllen. Das Low-Carb-Granola hält sich in einem luftdicht verschlossenen Glas ziemlich lang. Also theoretisch.

Nährwerte
100 g = 560 Kcal | 17 g Eiweiß | 12 g Kohlenhydrate | 49 g Fett

Ihr kriegt nicht genug von Frühstücksknusper und Low-Carb interessiert euch nicht die Bohne? 
Wie wäre es mit klassischem Schoko-Granola, Maple Walnut Crunch Granola oder Almond Apple Pie Granola
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