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23.06.2016 Schokoladen-Brownies mit Kidneybohnen – großartig lecker! {Happy Birthday, Naturata!} *sponsored

 

Pflanzenfett, Marzipan, pürierte Melone, Gras (!), Pfeffer, Senf (wurde zweimal genannt), sogar Mett – nichts schien meinen Kollegen auf der Arbeit als Brownie-„Geheimzutat“ undenkbar. Macht das mal: Stellt ein Blech Kuchen ins Büro und gebt dazu die Info, dass eine besondere Zutat erraten werden muss – das macht auch Spaß, auch wenn ihr überhaupt nichts seltsames verbacken habt und gibt in jedem Fall Aufschluss darüber, wie man euch einschätzt. 

Aber was war nun in den Brownies drin? Nun, kein Mehl. Dafür aber rote Bohnen. Ja, Kidneybohnen. Aus der Dose. Warum? Weil man es kann.

Die Brownies sind damit glutenfrei und für Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben oder auch nur denken, eine zu haben, sehr geeignet. Weil sie aber unglaublich lecker und saftig sind – wie Brownies eben sein müssen –, fällt die kleine Kuriosität in der Zutatenliste geschmacklich überhaupt nicht auf. Im Gegenteil: Das sind definitiv mit die leckersten Brownies, die ich je gebacken habe und kommen asap in meine Favoritenliste.

Sind die Brownies deswegen clean eating oder gar gesund? Hmmmmm, nein. Es wird Zucker genutzt und natürlich Schokolade. Aber immerhin sind Bohnen sowas ähnliches wie ein Gemüse. Ihr wisst schon.




Übrigens: Die Brownies sind ein Geburtstagsgeschenk für eine meiner liebsten Biomarken: Naturata! Naturata ist im Juni 40 geworden – und da beteilige ich mich natürlich gerne an der Party. Und weil Brownies immer ein gutes Geburtstagsmitbringsel sind, marschiere ich mit einem vollen Blech davon nebst Tröte und Glitzerkonfetti auf.  




Schokoladen-Brownies mit Kidneybohnen 
für 1 Brownie-Blech (ca. 25 Stückchen)

Zutaten
300 g Kidneybohnen (in der Dose)
2 EL Sonnenblumenöl
3 Eier
150 g Rohrzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote (oder 1 TL gemahlene Vanilleschote)
1/4 TL Backpulver
25 g gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse oder Mandeln)
30 g Kakaopulver, schwach entölt
120 g Schokolade, 70% oder mehr 

Zubereitung 
Den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine quadratische Brownieform fetten und mit Backpapier auslegen. 
  1. Die Kidneybohnen und Sonnenblumenöl im Mixer oder mit einem Rührstab glatt pürieren. In eine größere Rührschüssel füllen. Eier, Vanille, Salz und Zucker dazugeben und mit dem Handrührgerät kurz verrühren.
  2. Das Kakaopulver mit Nüsse und Backpulverer mischen und zu den restlichen Zutaten geben. Wieder verrühren.  75 g  Schokolade schmelzen und unterrühren. Die restliche Schokolade relativ grob hacken und unter den Teig heben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 20 – 25 Minuten backen. 
Kurz abkühlen lassen, aus der Form heben, mit Puderzucker oder Kakao bestäuben und servieren.

Guten Appetit!

* Dieser Post ist in Kooperation mit Naturata entstanden. 

11.06.2016 Kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und Kresse

Kohlrabi-Suppe mit Meerrettich und Kresse

Ich bin ein Riesenfan kalter Suppen, ehrlich. 
Wenn's im Sommer heiß her geht – und das hatten wir ja dieses Jahr schon, ich meine, bevor der endlose Regen über uns hereinbrach – , schlürfe ich am liebsten von morgens bis abends Gazpacho oder kalte Gurkensuppe mit Joghurt, Knoblauch und Minze.
Das wird nach vielen Jahren als Erdenbürger natürlich auch schonmal langweilig. Schon im letzten Jahr hab ich mich deswegen an eine Vichysoisse gewagt, was mein Kalte-Suppen-Portfolio mächtig aufmöbelte.
Jetzt aber habe ich einen neuen Favoriten, den ich direkt mit in die sechste Runde der Mädchenküche gebracht habe: Eine kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und erfrischender Kresse. Der Meerrettich bringt einen gewissen Pep in die ganze Angelegenheit, ohne sie ungenießbar-scharf zu verunstalten.

Auch die anderen Mädchen haben zu unserem gemeinsamen Thema „Kohlrabisuppe“ ziemlich kreativ gekocht: Samira kredenzt vegane Kohlrabi-Creme-Suppe mit grünem Pesto, Ilona eine nicht-vegane Kohlrabi-Creme-Suppe mit Paprika-Petersilien-Pesto, Nathalie zaubert eine Kohlrabi-Kokos-Suppe mit Petersilien-Gremolata und Ramona eine Kohlrabi-Apfel-Suppe! Ich finde, das war eine tolle Runde, oder was meint ihr?

Kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und Kresse
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
1 TL Kokosöl
1 große Kohlrabi (nach dem Putzen: 450 g)
2 Frühlingszwiebeln
750 ml Gemüsebrühe
1 kleine Avocado
1 Prise Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
ein daumengroßes Stück Meerretisch, frisch geraspelt
oder 1 großzügiger TL Meerrettich im Glas
Olivenöl
1 Körbchen Kresse

Zubereitung
Kohlrabi und Frühlingszwiebeln waschen und putzen, anschließend würfeln. In einem Topf das Kokosöl mittelstark erhitzen und Kohlrabi und Frühlingszwiebeln darin mehrere Minuten andünsten, aber nicht braten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kohlrabi so weich ist, dass der Mixstab es mit ihr aufnehmen kann. Vom Herd nehmen.
Avocado von der Schale befreien, würfeln und zusammen mit einem halben Körbchen Kresse in der Suppe pürieren. Mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Meerrettich würzen. Im Kühlschrank kühlen (ach!). Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln, Kresse darüber streuen und servieren. Schmeckt auch lauwarm. Und am besten dazu, natürlich: Frisches Pain de Campagne.




06.06.2016 Die Mädchenküche kocht #6: Kohlrabisalat Waldorf-Style

Kohlrabi-Salat im Waldorf-Stil


Hurra, ich darf die sechste Runde der Mädchenküche-Kocherei eröffnen! 

Dieses Mal dreht sich alles um ein hübsches, dankbares Gemüse, mit dem sich allerlei anstellen lässt: Den Kohlrabi! {Ich will ein bisschen meiner Mutter nacheifern, die aus Kohlrabi prinzipiell Kohlraben macht, das hört sich nur an wie der schwarze Vogel, ist aber auch richtig. Behauptet zumidnest dieses Internet.}

Wie sich andeutet: Ich mag Kohlrabi recht gern, und zwar auf jede erdenkliche Art und Weise – als Rohkost zum Knabbern, als Rahm- oder Buttergemüse, in Aufläufen, als Süppchen und seit neuestem auch als Salat. Da schmeckt er feinkohlig-frisch und knackig, gar nicht muffig (so manche haben ja was dagegen, ich finde, das riecht immer nach Kindheit und bei-Oma-Mittagessen, was ganz ausdrücklich positiv gemeint ist), sondern fürchterlich modern. 
Und weil wir es ja nicht allzu hip mögen, flirtet der geraspelte Kohlrabi mit einem vermeintlichen Rezept Alter Schule, dem Waldorf-Salat. Uff, das hört sich ganz schön öko an, oder? Dabei finde ich Waldorf-Salat wirklich lecker, eine tolle, herzhaft-süße Kombination.
Wikipedia sagt, das Rezept für den Original-Waldorf-Salat erschien 1896 zum ersten Mal im Kochbuch The Cook Book by Oscar of the Waldorf von Oscar Tschirky, der damals Restaurantmanager im New Yorker Waldorf (Astoria) Hotel und so ganz generell eine spannende Persönlichkeit gewesen ist. Ich mag es, wenn ich zufällig über interessante Biographien stolpere.

Na, wie dem auch sei: Ein Waldorf-Salat ist was furchtbar leckeres, wenn frisch gemacht und nicht im Plastikböxchen aus dem Discounterregal. Kohlrabi funktioniert anstelle von traditionellem Staudensellerie ganz ausgezeichnet. Anstelle von Mayonnaise habe ich für die locker-flockigere Version Joghurt mit 10% Fett benutzt und das Ganze auf ein Babyspinatbett gesetzt. Läuft.

Kohlrabi-Salat im Waldorf-Stil

Kohlrabisalat Waldorf-Style
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
Kohlrabi (ca. 400 g)
1 Apfel
30 g Walnüsse
50 g Joghurt (10 % Fett)
1 TL Zucker
2 EL Zitronensaft
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
50 g Babyspinat

Zubereitung
Kohlrabi grob raspeln, leicht einsalzen und über einem Sieb abtropfen lassen – das geht fix, in ca. 15 Minuten. Restwasser sanft aus den Kohlrabi drücken.
Walnüsse grob hacken, ohne Fett in einer beschichteten Pfanne rösten und abkühlen lassen.
Joghurt mit Zitronensaft und Zucker verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Apfel ebenfalls grob raspeln. Babyspinat waschen und trocknen und in eine Schüssel legen.

Apfel mit Kohlrabi und Joghurt-Dressing verrühren, auf den Spinat setzen, mit Walnüssen bestreuen und sofort servieren. 
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