Kürbis-Haselnuss-Muffins mit Zuckerguss

| On
Oktober 22, 2017
Kürbis-Haselnuss-Muffins

Ha, ihr habt gedacht, nach der genial-vegetarischen Kürbissause habe ich diese Nase voll von Kürbis, was? Tja, nä, niemals, bätsch. Sorry, aber von Kürbis kann man nie genug haben. Und deswegen lasse ich euch kurz vor Halloween noch ein paar extraleckere Muffins da.
Weil: Jeder braucht ein gutes Kürbis-Muffins-Rezept. Ein ganz einfaches, kein großes Schischi; Eines, das man aus der Lameng mal nebenbei zusammenrühren kann – und das trotzdem selbst eine sehr gestrenge Kaffeetafel nachhaltig verzückt.

Diese Muffins mache ich nach einem leicht abgewandelten Rezept von Jamie Oliver. Es stammt aus seinem Buch „Natürlich Jamie“, das – ich erzähle es gerne – quasi mein erstes, richtiges Kochbuch war. Ich kaufte es von einem kleinen, studentischen Nebenverdienst in einer Düsseldorfer Buchhandlung (die mittlerweile die Pforten geschlossen hat). Ich war so stolz darauf und fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben wie eine ernstzunehmende Hobbyköchin mit großer, kulinarischer Zukunft.

Das Buch ist auf ganz rauem Papier gedruckt und roch gerade am Anfang ziemlich streng. Doch mittlerweile muss ich meine Nase ganz nah in den Bund drücken, um den Geruch noch wahrzunehmen. Nun, immerhin ist es über zehn Jahre in meinem Besitz und dementsprechend sind schon eine Menge Hände über die Seiten gefegt, diverse Küchendämpfe hineingezogen – und die eine oder andere Kleckerei kann ich auch nicht ausschließen.
Ich liebe das Buch sehr und würde es nie hergeben wollen. Es kleben sogar noch einige Post-Its darin, weil ich – bevor 2011 dieser Blog geboren wurde – ja irgendwie meine Notizen praktisch festhalten musste. Tja, so war das.

Zurück zu den Muffins: Die werden  sehr, sehr saftig und schmecken famos nach Kürbis und Gewürz. Jamie Oliver verwendet zwar Butternuss-Kürbis, ich mag aber lieber Hokkaido. Und anstelle der Walnüsse nehme ich Haselnüsse – da könnt ihr ganz frei sein.
Übrigens: Mit der Dekoration aus Marshmallow-Kürbissen habt ihr direkt ein tolles Mitbringsel für die anstehende Halloween-Party. Süßes oder Saures? Keine Frage!

Kürbis-Haselnuss-Muffins-2

Kürbis-Haselnuss-Muffins mit Zuckerguss
für ca. 8 große Muffins

Zutaten
für die Muffins
200 g Kürbis, nach Entfernen der Kerne grob geraspelt
175 g Vollrohrzucker
2 große Eier
Salz
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Handvoll Haselnusskerne
1 TL gemahlener Zimt
90 ml Olivenöl

für den Zuckerguss
Puderzucker
Milch

Zubereitung
Den Backofen auf 180° C vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

Den Kürbis fein raspeln (ich mache das mit meiner Trommelreibe) und in eine Rührschüssel geben. Zucker zugeben, die Eier hineinschlagen. Mit dem Handrührgerät einmal ordentlich vermischen. Dann eine Prise Salz, Mehl, Backpulver, Nüsse, Zimt und Olivenöl hinzufügen und nur so lange weiter rühren, bis sich alles gut miteinander vermischt hat.

Den Teig in die Förmchen füllen und 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Macht unbedingt eine Stäbchenprobe, bei mir hat es letztens nämlich geschlagene 40 Minuten gebraucht, bis die Muffins wirklich durch waren. Ist das Stäbchen sauber, das Blech herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss 50 g Puderzucker und ein wenig Milch verrühren und anschließend über die abgekühlten Muffins löffeln.

Quelle

Unsere neue IKEA-Küche, Teil 2 – ... und so sieht sie aus.

| On
Oktober 15, 2017
IKEA-Küche

Anfang März 2017 haben wir unsere zehn Jahre alte Küche gegen ein neues Exemplar getauscht.
Das war ganz schön aufregend. Ich habe euch in diesem Blogpost bereits davon erzählt, wie wir Planung und Kauf über die Bühne gebracht haben.

Und warum hat es nun über ein halbes Jahr gedauert, bis ich euch einen Blick in meine neue Küche gewähre? Nun, es gab da das eine oder andere Detail, das unbedingt noch geklärt werden musste: So zum Beispiel die Abdeckung unserer Spülmaschine, Silikonfugen – und natürlich auch die Deko. Nicht dass mir Deko und Accessoires unfassbar wichtig wären, aber das eine oder andere Detail musste neu hinzukommen oder umplatziert werden, damit der Raum nicht kühl und leer aussieht.

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Ich finde es ziemlich schwierig, unsere Küche zu fotografieren. Der Raum ist weder groß noch klein, aber ein bisschen verwinkelt, so dass ich mich und die Kamera kaum anständig positionieren kann.
Nachdem ich aber hin- und her geturnt bin, konnte ich mit einigermaßen akrobatischen Verrenkungen ganz gute Schnappschnüsse (bei allerschönstem Herbstlicht) machen. Diese Fotos wirken natürlich auch wegen des prächtig grünen Ahorns im Hinterhof ganz anders als die Bilder, die ich Ende Februar von der alten Küche gemacht habe. Aber unsere alte Küche war selbst im Sommer keine Augenweide.

IKEA-Küche5

Auf diese Ecke bin ich besonders stolz. Lieber wäre mir, das Sideboard wäre noch cleaner und aufgeräumter, aber trotz deutlich mehr Stauraum als vorher habe ich für meine Essig- und Ölsammlung keinen besseren Platz gefunden. Dennoch ist der ganze Bereich deutlich entschlackt – schaut euch nur das Vorherfoto noch einmal an, waaah!

Die Mikrowelle wollte ich längst gegen ein neueres, kleineres und hübscheres Modell getauscht haben. Das gute Stück ist über 15 Jahre alt; Ich habe sie von meiner Oma vererbt bekommen, als ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. Es gibt mittlerweile sicher schönere Mikrowellen, und an dieser stört mich eigentlich auch nur, dass sie so „wuchtig“ ist. Dennoch bin ich von dem Plan, mir eine neue zu kaufen, wieder abgekommen: Wieso soll ich ein Gerät entsorgen, das noch einwandfrei funktioniert?

Das Regal darüber ist übrigens von Bolia. Wir hätten es noch ein paar Zentimeter höher montieren sollen – dann hätte ich mit manchen Essigflaschen nicht so ein Quetsch-Problem –, aber davon abgesehen finde ich es superschön. Auf dem obersten Brett ist die japanische Keramiksammlung vom Mann untergebracht. Darunter wechselnd einige Erbstücke von Oma und Opa (z. B. eine alte Pfeffermühle, ein Glas und mein „Eduscho“-Kaffee-Behälter, in dem ich Lorbeerblätter aufbewahre), und natürlich die French Press. Alles übrige, was den Platz vorher so voll und unordentlich hat aussehen lassen, ist in die neuen Schränke und Schubladen gewandert.

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Die linke Wand habe ich dunkelgrau gestrichen, weil mir die Farbkombination grau/weiß/braun in Kombination mit grünen Pflanzen sehr gut gefällt.

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Ein Überblick über den Hauptarbeitsbereich: Warme Holztöne, ein Herd mit versenkbaren Bedienknöpfen (!), ein Einhebelmisch und anstelle von drei Oberschränken plus offenes Topf- und Pfannenregal nur noch ein Doppelschrank, der allerdings tiefer und breiter ist. Gerne hätte ich komplett auf hohe Schränke verzichtet, aber man muss ja auch realistisch bleiben angesichts der Mengen, die man so unterbringen muss, gell?

Zu unserer größten Leidgeschichte: Die Spülmaschine hatten wir bereits im November 2016 neu kaufen müssen, weil unser Gerät nach vielen Jahren den Geist aufgegeben hatte.
Das war ein ungünstiger Zeitpunkt, denn wir brauchten zwar schnell einen Ersatz, waren aber hinsichtlich der Fronten, die die neue Küche bekommen würde, noch nicht sicher. Im Nachhinein eine sehr ärgerliche Geschichte: Wir entschieden wir uns – ohne lange nachzudenken – erneut für ein teilintegriertes Gerät, d. h. das Bedienfeld der Spülmaschine ist offen und nicht verdeckt. Beim Kauf der Küche wurde uns dann mitgeteilt, dass IKEA mittlerweile keine Verdeckungen für teilintegrierte Geräte mehr anbietet, sondern dass man sich eine Zwischenlösung zurecht sägen und bohren und montieren muss.
Bumms, das war ein ganz schöner Schlag in den Nacken. Und als wir uns diese Lösung dann besorgt hatten, passte das für unsere Spülmaschine trotzdem nicht. Wir haben das dann in unserem Style gelöst und zwei Bretter zurechtgesägt und jeweils mit Montagekleber angeklebt. Unprofessionell? Definitiv. Aber: Es hält bombenfest! Und das war für uns nach knapp einem halben Jahr das einzige, das zählte.

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Wie ihr hier (und auf dem Foto unten) ganz gut seht, wurden die weißen Fliesen mit einem PVC-Boden überklebt – und damit bin ich wirklich superhappy. PVC ist unempfindlich, warm an den Füßen, leicht zu reinigen – und günstig. Kein Vergleich zu den rissigen, kalten Fliesen (auf denen man außerdem jedes Schmutzkrümelchen sah). Im Hochschrank neben dem Kühlschrank kommen alle sperrigeren Geräte unter (alle Backformen, Rührgeräte, Friteusen, Reiben, Toaster, Eierkocher), für die ich vorher gar keinen Platz hatte. Es gibt nur noch Schubladen und keine einfachen Einlegeböden, deswegen kann ich besser sortieren und komme auch leicht in die hintersten Ecken. Hach!

Also, ganz ehrlich: Ich bin weit davon entfernt, Talent für Interior Design zu haben. Es liegt mir nicht. Im direkten Vergleich beider Küchen finde ich den Unterschied aber doch enorm. Kaum zu glauben, dass es noch vor wenigen Monaten so kühl und – ja, schrecklich bei uns aussah.

Die Renovierung war anstrengend und nervenaufreibend – aber wenn ich es jetzt so sehe, bin ich ziemlich stolz auf das Ergebnis!

Küche-Nachher-Vorher

Kürbis-Hummus | Die genial-vegetarische Kürbis-Party 2017

| On
September 24, 2017
Kürbis-Hummus-1


Heute gibt es das letzte Rezept meiner genial-vegetarischen Kürbis-Party, und es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Party-Rezept: Hell-orange-leuchtend, super-cremig, 100% vegan und richtig lecker: Kürbis-Hummus.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie wir in den 90ern so ganz ohne Hummus aufwachsen konnten und bin froh, dass diese Köstlichkeit vor einiger Zeit den Weg in deutsche Küchen gefunden hat. 
Ich habe bereits unzählige Hummusvarianten ausprobiert (am liebsten klassich, aber auch mal mit Roter Bete und gerösteten Walnüssen oder aus Weißen Bohnen, hmm!) und kriege nicht und nie genug davon. Dabei stehe ich vor allem auf die „perfekte Konsitenz“: Schön dick und cremig muss der Hummus sein, damit man eine Menge davon auf Fladenbrot, Gemüsesticks und Cracker häufen kann. Dass er blitzschnell gemacht ist – aber natürlich besser wird, wenn er noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen darf – ist wohl keiner weiteren Erwähnung wert. Machen!

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag – und bedanke mich dafür, dass ihr an der diesjährigen Kürbis-Party teilgenommen habt. Alle Rezepte findet ihr unten verlinkt. Ich freue mich, wenn ihr das eine oder andere mal selbst ausprobiert und mir dann Feedback in den Kommentaren gebt. 
Alles Liebe und bis bald!

Kürbis-Hummus-2

Kürbis Hummus
Rezept für 4 Portionen

Zutaten
150 g festes Kürbispüree (am besten aus Hokkaido)
1 Dose Kichererbsen (240 g)
50 g Tahini
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl 
1 EL Zitronensaft (oder mehr, je nach Geschmack)
1 Prise Kreuzkümmel
Salz
zur Deko: Petersilie, Sesam, Paprikapulver

Zubereitung
Alle Zutaten – mit Ausnahme der Petersilie – in euren Mixer geben und kräftig durchpürieren. Ich erledige das noch immer mit einem starken Stabmixer, das funktioniert für mich sehr gut. 
Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wenn ihr den Hummus erst viel später serviert bedenkt, dass der Geschmack nach einigen Stunde intensiver und kräftiger sein wird – haltet euch also mit der Würzung zuerst etwas zurück. 

Vor dem Servieren Petersilie hacken und gemeinsam mit dem Sesam und dem Paprikapulver dekorativ auf dem Hummus verstreuen. 


Feines-Gemüse-Kürbisparty

Kürbis-Kokos-Konfitüre | Die genial-vegetarische Kürbis-Party 2017

| On
September 23, 2017
Kürbis-Kokos-Konfitüre1


Heute serviere ich euch einen echten Christina-Klassiker, ein Rezept, das meine Mutter vor Urzeiten (vielleicht so um 2005?) mal ausprobiert und das mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Es geht um Kürbis-Kokos-Konfitüre, die nicht nur absolut großartig schmeckt, sondern auch noch in einer echten Gute-Laune-Farbe daherkommt. Ehrlich gesagt habe ich das Rezept vor knapp fünf Jahren schon einmal verbloggt, aber ich wollte es euch unbedingt noch einmal unter die Nase reiben, da es damals viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. 

Besonders lecker schmeckt die Konfitüre übrigens auf knusprigen Weizenbrötchen oder zarten Milchhörnchen oder (mein Geheimtipp) rheinischem Schwarzbrot. Gerne mit dick Butter oder Sahnequark. 

Naja, eigentlich schmeckt sie zu allem und ehrlich gesagt esse ich den Großteil davon einfach pur.
Ich könnte sie mir sogar auf kräftigem Käse ziemlich gut vorstellen. Probiert ihr das einfach mal für mich aus? Danke! 

Kürbis-Kokos-Konfitüre
Rezept für so 3 bis 4 Gläser

Zutaten
500 g Hokkaido-Kürbis, küchenfertig
250 ml Kokosmilch, cremig
500 g Gelierzucker 2:1
5 g Zitronensäure

Zubereitung
Den Kürbis klein würfeln und in der Kokosmilch ca. 10 Minuten weich kochen. Dann gut durchpürieren und Zitronensäure sowie Gelierzucker unterrühren. Nun noch rund 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe nicht vergessen – und ab damit in die sterilisierten Twist-Off-Gläser.


Feines-Gemüse-Kürbisparty

Low Carb Pumpkin Pie | Die genial-vegetarische Kürbis-Party 2017

| On
September 22, 2017
Pumpkin-Pie-low-carb

Ich habe die Low-Carb-Ernährung vor einigen Jahren entdeckt, aber nicht richtig verstanden. Ich hielt mich einfach so für den echten Ernährungscrack und dachte mir: Einfach viel Obst und Gemüse, dann passt das schon.

Das war natürlich Bullshit. Ich habe 2016 eine Ernährungstherapie gemacht – das hört sich jetzt schwierig und langwierig an, aber es handelt sich nur um knapp fünf Sitzungen bei einer Ernährungsärztin, was übrigens auch teilweise von der Krankenkasse übernommen wird –, und erst da habe ich verstanden, was es genau mit der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten auf sich hat, was Insulin im Körper so anstellt, warum man nach dem Sport eiweißreich essen soll und so weiter. Sehr erhellend! Und während dieser Therapie wurde anhand eines Ernährungsprotokolls auch festgestellt, dass ich viel zu viele (!) Kohlenhydrate esse, dafür aber kaum Proteine und Fett, was halt echt richtig, richtig dumm war und was meinem Körper jahrelang ziemlich geschadet hat. Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich versuche seitdem, meine Ernährung zu optimieren und lange bei Kohlenhydraten nicht mehr so gerne und kräftig zu wie früher. Das ist leider manchmal gar nicht so leicht – und gerade beim Backen tu ich mich noch etwas schwer und arbeite im Zweifel doch lieber mit Weizenmehl und raffiniertem Zucker, damit ich mir des Resultats sicher sein kann.

Für die Kürbisparty wollte ich aber unbedingt einen Pie machen und ich dachte mir: Wenn ich den  jetzt nicht in Low Carb probieren, wann dann? Ich wälzte also stundenlang Internetseiten und diverse Blogs aus Deutschland, UK und Amerika auf der Suche nach dem einen, dem wahren, dem besten Rezept. Tjoah, gab's nicht. Insbesondere der Boden stellte mich vor Probleme. Ich fand einfach kein Rezept, das meinen Vorstellungen entsprach, sprich: Nicht zehn verschiedene Nussmehle in verschiedenen Entölungsstufen und seltsame Bindemittel enthielt.

Letztlich habe ich mich einfach selbst an einem einfachen Mürbeteig versucht – und hatte direkt Erfolg! Der Teig lässt sich problemlos zusammenkneten und in die Form drücken. Ja, er enthält kein Gluten, aber trotzdem ist er nicht bröselig. Da hatte ich mit „normalen“ Mürbeteigen schon deutlich größere Probleme. Yey! Das Grundrezept für den Low Carb Mürbeteig könnt ihr euch so speichern und nach Wunsch füllen – es muss ja nicht immer eine Kürbisfüllung sein.

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Low Carb Pumpkin Pie 
Rezept für 1 Pie-Form von ca. 30 cm Zutaten 

für den Low-Carb-Mürbeteig 
200 g Mandelmehl, teilentölt (meins ist von dm)
25 g Kokosmehl
1 Ei (M)
150 g Butter
50 g Puderxucker (Xylit, ich habe normalen Xucker in einer Kaffeemühle zu Puderxucker vermahlen)
1 Prise Salz

für die Kürbisfüllung 
350 g Kürbispüree (am besten Hokkaido, gut entwässert)
175 ml Sahne
2 Eier (M oder L)
150 g Xylit
1/2 TL Zimt
1/4 TL Nelken
1 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlener Piment
Prise frisch gemahlene Muskatnuss

Zubereitung
Für den Mürbeteig Mandel- und Kokosmehl, Ei, Butter, Xylit und Salz miteinander verkneten – ich mache das mit den Händen. Zu einer Teigkugel formen, in Frischhaltefolie schlagen und im Kühlschrank ungefähr eine Stunde zwischenlagern.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Ofen vorheizen (150° C / Umluft) und die Kürbisfüllung zubereiten: Dafür das Kürbispüree – idealerweise aus Hokkaido mit wenig Flüssigkeitsanteil – mit Sahne, Eiern, Xylit und den Gewürzen verrühren und die Gewürze.

Eine Pieform ausbuttern und dann den Teig in die Form drücken. Er lässt sich auch ausrollen, aber ich habe das direkt mit den Händen in der Form gemacht. Achtung: Nicht vorbacken, der Teig verbrennt viel schneller als „normaler“ Teig.
Einfach in die Form geben, den Rand hochziehen und dann die Füllung eingießen – ab in den Ofen damit und ca. 30 – 40 Minuten lang backen. Der Pie ist fertig, wenn er in der Mitte nicht mehr flüssig glänzt.

Servieren mit Puderzucker und einem Häufchen Sahne. <3 p="">
Feines-Gemüse-Kürbisparty

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