Schwarzwälder Kirschkuchen, portabel

| On
Juni 19, 2011
Nachdem ich nun eine Woche beruflich (und schwer schuftend) in Süddeutschland unterweges gewesen bin, fühle ich mich wie vom Laster überrollt. Eigentlich möchte ich nur liegen und schlafen. Aber dann könnte ich nicht dieses wundervolle Kuchen-Rezept posten, das ich noch letzten Sonntag als Wegzehrung für die Fahrt nach Bayern ausprobiert habe und das mit wirklich total umgehauen hat. Ich hatte noch so viele frische Kirschen, die während meiner Abwesenheit nicht vergammeln sollten, also musste ich sie in eine portable Form bringen, was mir - ich will mich nicht selbst loben, aber hier muss es sein - grandios gelungen ist: Ein kräftig schokoladiger Kirschkuchen, beschwipst und nicht zu süß, der auch nach einigen Tagen noch sehr weich und saftig war. Unfassbar lecker – und sooo einfach zu machen.

{EDIT} » 2015 habe ich den Kuchen noch einmal (mit einem schönen Foto) verbloggt. 

Schwarzwälder Kirschkuchen, portabel
Rezept für eine Springform mit Loch (26 cm)

Zutaten
für den Kuchen
500 g frische Süßkirschen
150 ml (oder mehr) Kirschlikör
250 g Butter
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker (bzw. 1 Päckchen Vanillinzucker)
5 kleine Eier
125 g Quark
50 ml Milch
375 g Mehl
1 Packung Backpulver
4 EL Kakaopulver

für Glasur
Puderzucker
Kirschlikör (oder Wasser, wenn man dem Alkohol nicht so sehr zugeneigt ist)

Zubereitung 
Backofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) oder 160° (Umluft) vorheizen.
Die Kirschen putzen, entkernen und zur Seite stellen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier, Quark, Milch und Kirschlikör zugeben und glattrühren. Mehl mit Backpulver und Kakaopulver mischen, und langsam unter den Teig rühren. Anschließend die Kirschen vorsichtig unterheben. Abschmecken - vielleicht doch noch ein bisschen mehr Likör? (Ich habe ehrlich gesagt noch ein bisschen nachgegossen... ) 

Nun den Teig in die gefettete Springform füllen und ca. 45 Minuten backen. Ich hatte eigentlich auf eine Backzeit von ca. 60 Minuten spekuliert, aber von wegen - das ging wirklich fix, also aufpassen und lieber öfters mal nachgucken.
Anschließend den Kuchen abkühlen lassen und aus der Form stürzen.  Ich habe an dieser Stelle noch ein wenig Likör drüber geträufelt, weil ich intensiven Kirschlikör-Geschmack mag - das ist aber kein Muss. Was aber auf keinen Fall fehlen sollte, ist eine  dicke Glasur, die aus viel Puderzucker und 1-2 EL Kirschlikör zusammengerührt und auf den erkalteten Kuchen gestrichen wird.

Er schmeckt übrigens tatsächlich am besten, wenn er ein wenig durchziehen konnte. Den letzten Rest habe ich gestern (also nach 6 Tagen!) gefuttert, und er war noch immer in topform! Und noch ein letzter Tipp: Gut gekühlt schmeckt mir der Kuchen am allerbesten!
1 Kommentar on "Schwarzwälder Kirschkuchen, portabel"
  1. So schön schokoladig und saftig sieht der aus, da möchte ich am liebsten meinen Monitor ablecken. Und mit 150ml Kirschlikör sicher nichts für Kinder :)
    Rezept ist gespeichert mal sehen ob ich noch Süßkirschen vom Nachbarn abstauben kann :)

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