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2012/04/30 Leberwurst, vegan


„Leberwurst“ ist wirklich kein schönes Wort, oder? Ich danke euch, dass ihr diesen Eintrag trotzdem lest – und zu den Fotos sage ich auch lieber nichts. Wie soll man so eine Pampe auch ordentlich in Szene setzen? Saucen und Dips und Aufstriche: Die Feinde eines jeden Foodbloggers. Aber was soll's, letztlich kommt es auch hier auf den Inhalt an und der hat mich sowas von überzeugt, dass diese vegane Leberwurst direkt in mein Standardrepertoire aufgenommen wird. 

Die Leberwurst schmeckt absolut authentisch. Ehrlich. Einerseits finde ich das prima, andererseits schockiert es mich auch, dass zermatschte Bohnen und Tofu dasselbe ergeben wie Schweinefleisch. Verrückt. Also: Für alle Veganer, Vegetarier und Fleischesser vielleicht mal eine interessante Alternative? Nicht nur, dass die Paste ruckizucki fertig ist, sie kostet auch nur einen Bruchteil dessen, was man sonst in einschlägigen Bioläden für Produkte ähnlicher Art bezahlen muss. 

Eine Anmerkung zum Räuchertofu: Ich habe festgestellt, dass sich die in Deutschland erhältlichen Räuchertofus erheblich unterscheiden. Während der von Alnatura verhältnismäßig mild ist, hat der von Taifun einen ziemlich intensiven Rauchgeschmack. Hier muss man gegebenenfalls einfach probieren, was einem besser gefällt. Während ich sonst die milde Variante vorziehe, passt ein etwas kräftig geräucherter Tofu hier ganz hervorragend. Wem der Geschmack zu wenig intensiv ist, der kann noch mit etwas Rauchsalz nachhelfen. 

Die Leberwurst gab's übrigens zum Mittag auf einer knusprig getoasteten Scheibe meines allerliebsten Schwarzbrots – perfekt! Vielen Dank an vegetarian diaries für das tolle Rezept, das ich nur leicht modifiziert (i. e. an meine angebrochenen Vorräte angepasst) habe. 

2012/04/27 Schoko-Knusper-Granola


Yeah, Schoko-Knusper-Granola! Und alle so: Ohhhh, schon 1000 Mal gesehen.
Ich weiß, ich weiß. Ich bin bei weitem nicht die erste, die über dieses köstliche Müsli bloggt. Aber habt ihr auch schon mal überlegt, warum das seit geraumer Zeit überall zu sehen ist? Hä? Weil es KÖSTLICH ist.
Bam!

Mich überrascht irgendwie auch gar nicht, dass es so toll schmeckt: Gute Zutaten, die mit viel Fett und Zucker und Schokolade im Backofen zu einem wahren Schokoträumchen miteinander verschmelzen. Einzig und allein verstehe ich nicht, wieso das Rezept als „gesunde Frühstücksvariante“ angepriesen wird. Ehrlich Leute, dieses Müsli ist alles, aber bestimmt nicht gesund. Für mich persönlich deswegen nix zum Frühstück – ich esse schon tagsüber häufig Mist, morgens bin ich noch voller Tatendrang und bleibe deswegen bei meinem Öko-Müsli ohne Zuckerzusatz. Aber so schrullig bin vielleicht ja nur ich. Davon abgesehen schmeckt es eben auch zu anderen Tageszeiten köstlich (und als Vanilleeis-Topping!).

Vielleicht wäre ich ohne die „Post aus meiner Küche“-Aktion gar nicht auf die Idee gekommen. Aber ich war auf der Suche nach schokoladigen Geschenken, die während des Transports nicht zerbröseln oder zerbrechen – und da kam mir das gerade recht. Verpackt habe ich es in einer normalen Geschenktüte aus Zellophan und zum Schluss noch rund 50 g weiße Schokolade grob gehackt und obenauf gestreut – ergibt einen netten optischen Effekt und sorgt für den extra Schoko-Kick.
Was sonst so in dem Päckchen für meine Tauschpartnerin Moni war, könnt ihr gleich auf meiner Facbeook-Seite sehen.

2012/04/14 Mazza-Pizza



Mazzot. Ungesäuerte Brotfladen aus Wasser und Mehl, die gläubigen Juden zum Pessachfest essen, um an den Auszug aus Ägypten zu erinnern. 
Ich bin weder jüdisch noch mag ich Mazzot (so nämlich der korrekte, hebräische Plural von Mazza... 'n bisschen was weiß ich scheinbar, war das Studium doch nicht umsonst, hurra!). Mazzot schmecken so ziemlich nach nichts. Oder stellt euch vor, ihr würdet in ein Stück Pappe beißen, so unglaublich aufregend ist die kulinarische Begegnung mit dieser puren Scheibe „Brot“. Nachdem ich mich also jahrelang gerne fern von diesem Zeug gehalten habe, bin ich quasi über Nacht der größte Fan geworden. Aber nur, weil man die Dinger tiptop belegen und überbacken kann. Das ist genial – vor allem für Leute, die beim Anblick von Speisekarten beim Italiener Entscheidungsschwierigkeiten haben. Hier nimmt man sich einfach ein paar Scheibchen Mazzot und kann sich dann wild austoben. Bisher ausprobiert: Tomate-Paprika, Tomate-Rote-Zwiebel, Auberginencreme-Mayo, Birnen-Chutney, Ajvar-Zwiebel – alles sooo lecker. Ein Rezept braucht man dafür eigentlich nicht. Der Vollständigkeit halber gibt es das aber natürlich trotzdem.

2012/04/10 Bärlauch-Cantuccini


Meine lieben Leser,
ich wühle mich nur kurz durch den von mir selbst produzierten Berg feucht-klebriger Taschentücher, um mich zu melden. Leider hat es mich über Ostern derartig erwischt, dass ich seit Sonntag die Couch hüten und langsam vor mich hin vegetieren muss. Ich hatte leider keine schönen, verfressenen Feiertage im Familienkreis. Nur Salbeitee, eine Wolldecke und meine liebste Plüschente leisteten mir Gesellschaft. 
Naja, und diese Cantuccini, die ich noch kurz meiner gesundheitlichen Niederlage zusammengebastelt habe. Ursprünglich stammt das Rezept von Karin, und weil schon die süßen Cantuccini toll sind, konnten ihre fix zubereiteten herzhaften Geschwister ja nur genial sein. Schön knusprig, knofeliger Bärlauch und süße Mandeln – perfekt zu einem Gläschen Wein. Oder Altbier. Oder einfach so.

2012/04/03 Bärlauchquiche mit Kürbiskernen


So, nach all dem süßen Cupcake-Kram jetzt wieder was richtiges zum futtern: Nämlich eine Bärlauchquiche mit Kürbiskernen – oder auch: Die ganz große Liebe!

Ein tolles Gericht für alle, die momentan hinter neuen Ideen für die Bärlauchverwertung her sind.
Ich selbst habe dieses Jahr zum ersten Mal Bärlauch gegessen, auch wenn das Kraut schon seit einigen Jahren im Lebensmittelbereich gehyped wird und überall Bärlauchkäse, Bärlauchwust, Bärlauchgnocchi und hassenichgesehen verkauft wird.

Aber ich finde ihn so (!) toll, dass ich gar nicht verstehen kann, wieso ich nicht eher drauf gekommen bin? Gebt mir nur ein frisches Baguette, ein wenig Quark, Salz, Pfeffer und frische Bärlauchblätter und ich bin völlig glücklich.
Und wenn's dann doch mal etwas ausgefalleneres sein darf, dann ist das hier ein geeignter Kandidat. 
Im Original von Christina (meiner berühmen Namensvetterin, die Gewinnerin des BRIGITTE Food Blog Awards) mit Kirschtomaten, hier habe ich darauf verzichtet und einfach ein paar Kürbiskerne mit unter die Füllung gemischt und obenauf gestreut. Nicht nur ein Hingucker (die Farbe, die FARBE!), sondern auch oberlecker, besonders durch die Kerne, die zudem noch ein bisschen im Mund knuspern. Und das Dekoblatt macht auch mächtig was her, oder?

2012/04/01 Zitronen-Cupcakes mit Mohnsahne


Was macht man eigentlich, wenn man ein wirklich grandioses Rezept hat – aber dazu nur irgendwie doofe Fotos liefern kann? Gibt es so etwas wie einen Bad-Cam-Day? Oder Bad-Food-Day? Bad-Cake-Day? Wenn ja, dann hatte ich hier so etwas.

Aber lassen wir doch das Vorgeplänkel und widmen uns dem Hauptthema dieses Posts: Cupcakes. Nein, Matcha kommt in diesem Rezept auch nicht vor. 
Also: Auch ich gehörte zu den Bloggern, die jüngst von meincupcake.de mit einem kleinen Päckchen voller Backförmchen, Deko-Fähnchen und Zuckerkügelchen beglückt wurden (Aufmerksame Leser haben mittlerweile bestimmt gemerkt, dass ich einen Hang zu Verniedlichungen habe. Im Cupcake-Bereich habe ich das Gefühl, mich dahingehend völlig ausleben zu können. Prima, I say.)
meincupcake hat eine Riesenauswahl an Förmchen für Vorlieben jeder Art (plain coloured, gepunktet, gestreift oder ganz abgefahren, natürlich auch saisonal), die qualitativ völlig in Ordnung (alle, die schon mal minderwertige Backförmchen hatten, werden wissen, dass Förmchen nicht gleich Förmchen ist!) und preislich erschwinglich sind. Der Versand ist fix und sicher, nix zerdötscht oder knittert. Und so wie ich das beobachtet habe, gibt es auch immer wieder Angebote, wo man als Backbegeisterte/r einiges an Geld sparen kann. Stöbern lohnt sich also durchaus mal.

So. Und was habe ich nun mit den Förmchen gebacken? Unter anderem diese Zitronen-Cupcakes mit Mohnsahne. Passend zu Ostern (ist ja bald) in gelben Förmchen mit Ostereier- und Häschenprint. Bespickt mit kleinen Deko-Dingern. Macht durchaus was her auf dem Buffet, muss ich zugeben. 
Die Cupcakes selbst: Der Wahnsinn! Super zitronig und ein bisschen „crunchy“ durch den Mohn im Sahnehäubchen... toll für den Frühling! Werde ich ganz bald wieder machen.