Zucchini-Lasagne mit Räuchertofu und Mandelcreme – (fast) besser als das Original, ja.

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Juli 25, 2013

Das erste Rezept, das ich im Rahmen der Vegan for Fit-Challenge ausprobierte, war direkt ein Volltreffer. Weil während der Challenge auf Weißmehl und Stärke verzichtet wird, kommen normale Nudeln bzw. Nudelplatten nicht in Frage und werden durch Zucchini ersetzt. Die haben den Vorteil, dass sie nach nix schmecken, aber gerade deswegen so gut als Ersatz für echte Pasta herhalten können. Der geringe Nährwert tut natürlich sein Übriges. Ich bin seit der Challenge ein Riesenfan von Zucchini-Nudeln, habe mir auch direkt diesen genialen Spiralschneider geholt, mit dem ich Zucchini in windeseile in Spaghetti schnibbeln kann. (Ich weiß, das hört sich jetzt wie ein gesponsorter Post an, isses aber nicht, der Spiralschneider ist echt toll. Weiß schon gar nicht mehr, wie ich 28 Jahre ohne leben konnte.)

Übrigens auch sehr geil: Die Mandelcreme! Ehrlich, hätte ich selbst nicht geglaubt, aber sie schmilzt unter der Ofenhitze und bekommt eine leicht knusprige Kruste, so wie Béchamel – nur irgendwie leckerer. Die Lasagne schlägt für mich (fast) das Original meiner Mama – aber an solchen Gerichten hängt natürlich immer so etwas kindlich-nostalgisches, dass man es eigentlich gar nicht wirklich miteinander vergleichen kann. 
Kann ich wirklich jedem empfehlen, der prinzipiell auf Nudeln steht, aber ein weeenig auf's Figürchen achten möchte. Außerdem macht die Lasagne hier megasatt. Das Rezept ist wie immer leicht abgewandelt und verzichtet z. B. auf Rotwein.

Und wer jetzt noch wissen möchte, was aus meiner Challenge geworden ist... – ich möchte nicht drüber reden. Nä. Vielleicht lasse ich mich in einem späteren Blogpost darüber aus. 

Zucchini-Lasagne mit Räuchertofu und Mandelcreme 
für 1 große Portion

125g Räuchertofu, natur
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Möhren, fein gehackt
ca. 3 EL Olivenöl
130g Tomatenmark
1TL Oregano
1 TL Agavendicksaft
Salz
schwarzer Pfeffer
15g weisses Mandelmus
1 EL stilles Mineralwasser

1 Zucchini

Zubereitung
Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Den Tofu mit einer Gabel zerbröseln. 
2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, und den Tofu darin ca. 3 Minuten auf hoher Hitze anbraten. Dann das fein gehackte Gemüse dazugeben und wiederum 3 Minuten anbraten, immer mal wieder rühren. Tomatenmark, Oregano und Agavendicksaft unter die Mischung heben, und alles 1 Minute weiterbraten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd nehmen.
Mandelmus und Mineralwasser mischen, salzen und pfeffern. 
Zucchini mit einem Hobel in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit 1 EL Olivenöl und etwas Salz mischen. Dann eine Lage Zucchin leicht überlappend in eine Gratinform legen. Dann ca. 2 EL von der Gemüsemischung darauf verteilen. Mit Zucchini und Füllung so weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist. Zum Schluss die Mandelcreme gleichmässig darüber träufeln. 
Ab in den Ofen und ca. 5 Minuten überbacken. 

Quelle:
Attila Hildmann: Vegan for Fit – Die 30 Tage Challenge
Kommentare on "Zucchini-Lasagne mit Räuchertofu und Mandelcreme – (fast) besser als das Original, ja. "
  1. Das Mandelmus darin stelle ich mir interessant vor. Eine tolle vegetarische Variante!

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    1. Das ist wirklich so toll, musst du dringend testen!

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  2. Approved - aber dermaßen! Dieser Mandelkäse ist ja wohl der Knüller schlechthin... danke für's Teilen!
    Ist man glatt versucht, sich das ganze VFF-Machwerk mal zu Gemüte zu führen... lohnt genauso?

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    1. Ich muss zugeben: Ja. Ich finde das Buch (abgesehen von diesem Selbstdarsteller-Wahn) einfach fabelhaft.

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    2. Na dann... :)
      Insbesondere nach Beiträgen wie diesem - http://www.arte.tv/guide/de/044204-000/nie-wieder-fleisch - ist man ohnehin sehr versucht, DEUTLICH veganer zu leben. Ich vermute zwar, dass ich's net ganz ohne Milch, Eier und das sehr gelegentliche unbedenkliche Stück Fleisch bzw. Fisch durchziehen würde - dazu genieße ich derlei zu sehr, aber d'rumherum...!

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  3. Auf einen Spiralschneider kann man in nahezu allen Fällen versichten, wenn man eine gute grobe Reibe hat.
    Das wichtige dabei ist, dass man die Zucchini immer komplett durchzieht. Die daraus entstandenen Streifen haben die Länge der verwendeten Zucchini mit ein wenig Übung und der Verschnitt, wenn man das so nennen kann, bleibt auch recht gering.

    Wie gut die Ergebnisse mit einem Spiralschneider sind, kann ich leider nicht sagen, aber der Vorteil, ein Werkzeug weniger in meiner kleinen Küche zu haben, ist riesig.

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    1. Hm. Ja. Hab leider keine grobe Reibe. :D Aber es stimmt schon, je weniger Werkzeug man benötigt, desto besser.

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  4. Ich hab dieses Kochbuch auch und muß gestehen, dass ich dieses Rezept noch nicht ausprobiert habe.
    Aber nachdem du so davon schwärmst, werde ich es wohl mal probieren.

    LG, Sanne

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  5. 240g Tomatenmark, ehrlich? Also zwei Tuben oder so? Kann man da nicht irgendwie mit...Tomaten arbeiten? So lecker finde ich dieses Mark ja nicht.

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  6. MEEEEGA GEIL DIE LASAGNE! ! !
    Okay entschuldigt mich für den Ausbruch aber habe es gerade ausprobiert und schwebe auf Wolke 7 :) :D

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  7. Hallo Christina!

    Ich kann den anderen nur zustimmen. Es ist wirklich ein super Rezept, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann!

    Liebe Grüße
    Sonnenschein

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  8. Zucchinischeiben sind wirklich die besseren Lasagneblätter. Benutze ich selbst ständig! Auch ansonsten sieht deine gesunde Variante toll aus. Wobei ich nicht so der Fan von Tomatenmark bin - beugt aber wahrscheinlich übermäßiger Flüssigkeit vor?

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    1. Huhu Ksenija,
      ja genau, ich denke, dafür ist das Tomatenmark da. Ich finde, es gibt wirklich gutes Tomatenmark – nutz einfach Bio-Ware, nicht zehnfach konzentriert und mit Salz, sondern einfach pur... das ist wirklich toll!

      Liebe Grüße
      Christina

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