Maple Walnut Crunch Granola {+ sponsored NATURATA Gewinnspiel}

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September 20, 2015
Nun, mein Blog ist nicht gerade bekannt für ausufernde Gewinnspiele zu Geburts- und Feiertagen und anderen Anlässen. Ab und an aber fliegt mir ein tolles Angebot zu – und dann kann ich nicht ablehnen, weil ich möchte, dass ihr all diese tollen Sachen bekommt. Wie es eben bei dem heutigen Gewinnspiel von Naturata der Fall ist. 

Den meisten von euch wird Naturata sicherlich etwas sagen – solange ihr euch ab und an im Bio-Markt rumtreibt. Ich persönlich habe immer eine Menge von Naturata im Einkaufskörbchen, weil ich das Preis-/Leistungsverhältnis sowie das Demeter-Siegel schätze, das viele Produkte tragen. Dementsprechend habe ich mich gefreut, als Naturata hinsichtlich einer Kooperation an mich herangetreten ist. Ein reiner Produkttest kam nicht in Frage, schließlich kenne ich das Sortiment – stattdessen gibt's ein feines Herbst-Rezept mit Naturata-Produkten und als Extra obendrauf 3 (drei!) Geschenkkörbchen für euch. Damit kann ich gut leben – und ihr wohl auch! ;-) Zum Gewinnspiel geht's weiter unten!

Das von mir kreierte Rezept stimmt euch noch einmal richtig schön auf den Herbst ein: Vollgepackt mit guten Sachen, auf die man erst jetzt, wenn's morgens wieder dunkel und kühl ist, wieder so richtig Appetit hat: Ahornsirup, geröstete Walnüsse und Haferflocken – und Chiasamen und Buchweizen für das kleine Gesundheitsextra. So freuen wir uns alle auf die dunklen Jahreszeiten. :-)


Maple Walnut Crunch Granola
Rezept für ca. 600 g Granola 

Zutaten
300 g 5-Korn-Flocken
50 g Leinsamen
150 g Walnusskerne, grob gehackt, z. B. von Naturata
50 g mildes, pflanzliches Öl (z. B. Sonnenblume), z. B. von Naturata 
80 g Ahornsirup, z. B. von Naturata

für später:
Buchweizen
Chiasamen
eventuell Cranberries

Zubereitung
Den Backofen auf 160 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech so mit Backpapier auslegen, dass auch ein Rand hochsteht.
5-Korn-Flocken mit Leinsamen und Walnüssen in eine große Schüssel geben und vermischen.
Sonnenblumenöl und Ahornsirup zusammen in einen kleinen Topf geben. Auf mittlerer Hitze erwärmen und einmal kurz aufkochen lassen, dann über die Flockenmischung gießen.

Die Müslimischung sehr gründlich verrühren, es sollte alles feucht sein – das kann auch mal ein paar Minütchen dauern. Die Müslimischung aus der Schüssel auf das Backblech geben und verteilen, anschließend glattstreichen. Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 15 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig aussieht. Lasst euch nicht täuschen: Wirklich knusprig ist Granola erst nach dem Auskühlen. Übertreibt es also nicht mit der Ofenhitze... 
Anschließend auf ein Kuchengitter stellen und vollständig auskühlen lassen. Anschließend in kleine Stückchen zerteilen – am besten mit den Händen – und gleich luftdicht verpacken. 
Für das kleine Gesundheitsextra mische ich noch Buchweizen und Chiasamen unter das Granola, und wer sie mag, fährt auch mit Cranberrys ganz gut. 
Das Müsli hält sich theoretisch ungefähr einen Monat. Ist aber sicherlich vorher verputzt. 


Jaja, Granola, blabla... 
und was gibt's jetzt zu gewinnen?
Naturata stellt für euch insgesamt drei Geschenkkörbchen zusammen – zu verschiedenen Themen:





Und wie kann man mitmachen?
Auf dem guten, alten Weg: Hinterlasst einen Kommentar inklusive E-Mail-Adresse unter diesem Post und verratet mir, welches Körbchen ihr warum gewinnen wollt. Ich freu mich drauf!

Der Teilnehmer muss das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben. Der Versand kann nur innerhalb Deutschlands erfolgen. Der Gewinner wird via Zufallsgenerator ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Nach Beendigung wird der Gewinner per E-Mail informiert. Der Versand der Körbchen erfolgt direkt über Naturata, die zu diesem Zweck eure Adresse benötigen. Anonyme Kommentare ohne Kontaktmöglichkeit werden nicht berücksichtigt. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30. September 2015 um 23.59 Uhr. 



Update: Das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinnerinnen wurden informiert. Danke für eure Teilnahme!

Zwiebelkuchen mit Birnen und Räuchertofu {Werbung}

| On
September 15, 2015
Zwiebelkuchen mit Birnen und Räuchertofu


Herbst! Endlich ist er da! – rief sie, deren Lieblingsjahreszeit endlich zurück ist. 
Aktuell liest man hüben wir drüben wohlwollende Worte darüber, wie schön der Herbst doch sei, und alle freuen scheinen sich auf die kommenden Wochen zu freuen: Endlich ist es nicht mehr so heiß, endlich holen die Supermärkte wieder Pfeffernüsse und Printen hervor, endlich kann man wieder literweise Kürbissuppe den Schlund hinuntergießen, endlich wieder Schal und Stiefel tragen, bald ist Halloween, Sankt Martin, Thanksgiving – hach! Ich, ein Herbstkind durch und durch, blühe jetzt richtig auf.
Das passt  zwar überhaupt nicht damit zusammen, dass ich in zwei Wochen noch einmal in die Sonne fliege, aber sobald ich zurück bin, werde ich die Wolldecke und Wärmflasche nur noch widerwillig von meinem Körper entfernen und meine Freizeit primär mit dem Basteln von Kastanienmännchen verbringen – und dem Kochen von Herbstgerichten natürlich. 

Da Regionalität und Saisonalität mir – wie glücklicherweise mittlerweile auch vielen Anderen – immer wichtig ist, habe ich mich sehr gefreut, als die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) auf mich zukam und um Teilnahme an der Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ bat. Da habe ich natürlich nicht lange gefackelt: Wenn ich für eines gerne Werbung mache, dann für deutsches Obst und Gemüse – das liegt wohl nah. Und dennoch wusste ich gar nicht, dass es hier eine Interessensvertretung gibt. Man lernt nie aus... wenn ihr mögt, schaut doch mal auf der Website vorbei: www.deutsches-obst-und-gemuese.de – dort erhaltet ihr allerlei nützliche Infos, Saisonkalender, Rezepte undundund. Es gibt eine Menge zu entdecken!

Ich finde, wir können uns hinsichtlich Obst- und Gemüsevielfalt in Deutschland ganz schön glücklich schätzen, auch wenn sicherlich jeder von uns nichts gegen ein Ananas-Bäumchen auf dem Balkon hätte. Aber eigentlich gibt es doch zu fast jeder Zeit (wobei ich den kargen Februar gerne ausklammern möchte) genug Vielfalt, die man klassisch oder modern-kreativ verwenden kann. Gerade im September ist das Angebot auf den Märkten so unendlich üppig, wo es sowohl „noch“ Sommer als auch „schon“ Herbst ist. Insofern fällt die Auswahl schwer, wenn man sich durch Koch- und Backbücher wälzt und überlegt, was als nächstes in den Topf oder Ofen wandern soll. Dabei darf ein typischer Klassiker eigentlich nicht fehlen: Der Zwiebelkuchen. 

Und genau dem habe ich mich innerhalb der Aktion „Klassiker neu erfinden“ gewidmet – auf meine Art und Weise: Aus dem klassischen Zwiebelkuchen mit Sahne und Speck wurde eine vegetarische Variante, die mal wieder mit der Kombination süß-herzhaft spielt – denn neue deutsche Birnen sind ebenfalls in die Füllung gewandert. Dazu ein Boden aus Dinkelmehl, dessen nussiges Aroma ganz vorzüglich passt und Räuchertofu würd das gewisse „Extra“ an Mission erfüllt! Unbedingt nachmachen und noch warm zu einem Gläschen Federweißer genießen... 

Vegetarischer Zwiebelkuchen mit Birnen und Räuchertofu
reicht für eine Springform von ca. 26 bis 28 cm

Zutaten
für den Boden
300 g Dinkelmehl
1/2 TL Salz
150 g kalte Butter in Stückchen
2 Eier, zimmerwarm, Größe M

für die Füllung
750 g Zwiebeln 
2 EL Olivenöl
150 g Räuchertofu
2 feste, kleine Birnen 
2 Eier, zimmerwarm, Größe M
200 g Crème légère
Kümmel
Salz
Pfeffer

Zubereitung 
Alle Zutaten für den Teig fix mit den Händen zusammenkneten, anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

In der Zeit könnt ihr die Füllung vorbereiten: Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl erhitzen – auf mittlerer Stufe, ihr wisst ja, Olivenöl ist empfindlich – und die Zwiebeln darin ca. 5 Minuten dünsten, dabei immer rühren. Sie sollen glasig werden, aber nicht bräunen. Birnen schälen und würfeln. Räuchertofu ebenfalls würfeln und mit den Birnen und den Zwiebeln in der Pfanne anbraten. Beiseite stellen.

In einer kleinen Schüssel Eier mit Crème légère verrühren, mit Kümmel, Pfeffer und Salz würzen.
Ebenfalls beiseite stellen und den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Sobald euer Teig durchgekühlt ist, fettet die Springform ein und rollt den Mürbeteig aus – ich mag es gerne etwas dicker, deswegen ist die Teigportion großzügig bemessen. Was ihr nicht benötigt, könnt ihr einfrieren. Die Form mit dem Teig auslegen, mit der Zwiebel-Tofu-Birnen-Masse füllen. Darüber die Eiermischung gießen. Wer mag, kann jetzt noch künstlerisch aktiv werden und mit Birnenhälften dekorieren. Muss aber nicht.
Ab in den Ofen und ca. 40-45 Minuten backen. Ihr wisst ja, dass Öfen sehr verschieden arbeiten, deswegen schaut ab ca. 35 Minuten immer mal wieder nach, ob euer Zwiebelkuchen nicht schon fertig ist. Aus dem Ofen nehmen und am besten lauwarm servieren. Übrigens: Der vegetarische Zwiebelkuchen kann auch gut wieder aufgewärmt werden.

Kulinarische Notizen, Sommer 2015 – in Düsseldorf und anderswo

| On
September 06, 2015
Es war ja über den August ziemlich still im Blog – dabei hatte es so gut angefangen. 
Doch dann kam das große, schwarze, böse Bloggerloch, in das ich irgendwie einmal pro Jahr völlig unerwartet zu plumpsen scheine. Dabei vermisse ich es wirklich. Weniger das Fotografieren (ich kriege nämlich langsam Rückenschmerzen, wenn ich mich zu lange für ein Foto verrenke), auch nicht so sehr das Kochen (tu ich ja eh), aber das Schreiben. Das Schreiben fehlte mir.

Und dann musste ich mir letztlich auch eingestehen, dass ich nicht (mehr) alles kann. Ich bin kein High-Performer. Ich kann nicht jeden Tag arbeiten – noch dazu in einem recht neuen Job –, und im Anschluss noch Sport machen, Freunde und Familie treffen, kochen, fotografieren, bloggen, mich auf Events rumtreiben und überall dabei sein. Es geht einfach nicht. Und deswegen hoffe ich, in Zukunft wieder etwas lässiger sein zu können und mir nicht permanent Vorwürfe zu machen. 
Dann ist der Kopf auch frei für neue Gedanken und Ideen, wie etwa diese neue Kategorie: Da ich mittlerweile doch häufiger als früher außer Haus speise, möchte ich mir hier tagebuchartige Notizen über dieses und jenes Restaurant, Café oder Was-auch-immer machen, um mich selbst daran zu erinnern – aber natürlich auch, um euch Empfehlungen zu geben.
Frühstück von Le Grenier à Pain
Als der Sommer gerade begonnen hatte, verabschiedeten wir uns über ein Wochenende nach Paris. Knapp drei Jahre hatte ich die schöne, französische Hauptstadt nicht mehr gesehen, viel zu lange dafür, dass ich mich dort fast Zuhause fühle. Wir genossen das Wochenende in vollen Zügen und kauften nur bei den Besten der Besten: Das Frühstück wurde täglich – selbstverständlich – bei Le Grenier à Pain besorgt, frisches Baguette, aber auch Fougasse mit Oliven oder Pain au Chocolat. Es gibt keine himmlischere Bäckerei in Paris, und morgens bilden sich vor der Filiale in Montmartre lange Schlangen. Neben einem guten Boulanger benötigt man in Paris natürlich auch eine Pâtisserie: Wir schwelgen gerne im absoluten Törtchenperfektionismus von Sadaharu Aoki. Mit mehreren japanischen Traumschnittchen saßen wir lange im Jardin du Luxembourg und fühlten uns, als würde die Zeit nie vorbeigehen, was sie – ihr ahnt es – dennoch ziemlich fix tat. 

Sadaharu Aoki – "Ginza"
Zurück in Düsseldorf besuchten wir den Bösen Chinesen am Hafen und waren mäßig begeistert. Mein Essen war zwar klasse, der Rest am Tisch leider belanglos. Häufiger hingegen ging es ins LOFT, ebenfalls am Hafen – mal zum Abendessen, mal geliefert (möglich über den neuen Dienst Foodora), mal nur für eine Kugel Eis: Und ich war immer begeistert. Es gibt zwar „nur“ Salate und Currys (und halt Eis), aber ausnahmslos lecker und frisch. Die Speisen sind mit Nährwerten gekennzeichnet und auch vegan erhältlich. 

Böser Chinese
Auch das vegane Restaurant Sattgrün, eine Düsseldorfer Institution, besuchte ich mal wieder und es hat sich nichts geändert: Das Buffet ist sogar noch besser als vor ein paar Jahren und preislich fair. Zu unserem ersten Hochzeitstag (can you believe it) verschlug es uns auf die andere Rheinseite in die Piazza Saitta. Wir gehen eigentlich nie italienisch essen, weil ich das irgendwie langweilig finde. Aber: Das Essen war toll und der Service 1A. Oberkassel aber ist nicht ganz unser Revier, man fühlt sich dort fremd. Enttäuscht hat übrigens auch das Zimmer No.1 – hohe Preise, mittelmäßiges Essen und ein Service, der mit den Augen rollt. That's not for me.

Zimmer No.1
Dass ich übermäßig häufig im Frittenwerk war, hat wohl mittlerweile jeder mitbekommen. Ich habe mir mittlerweile einen kleinen Pommesbauch angefuttert und bereue nichts. Warum war Fast Food nicht schon immer so gut?  

Volle Ladung beim Frittenwerk
Zum Mittagessen war ich mal im Lettini's, wo man eine große Portion frischer Salate (z. B. Brotsalat, Grünsalat mit Mango und Avocado etc.) inklusive Ciabatta für gut 6 € bekommt – das fand ich nicht nur fair, sondern auch besonders lecker und werde dementsprechend bald mal wieder dort vorbei gehen. Besonders häufig verschlug es mich mittags auch auf den Carlsplatz, wo ich bei anhaltend warmen Temperaturen auch mal nur einen Frozen Yoghurt von Yomaro gegessen habe. Immer noch der beste FroYo überhaupt. In Düsseldorf. Und bestimmt auch Deutschland.
Nach gefühlt drölf Jahren ging es ins ChaCha, wo ich einen köstlichen Salat mit Kokos und Mango gegessen habe – der Laden sieht mich ganz schnell wieder, das ist gewiss.
Fein war auch der Besuch auf dem 1. Kölner Frühstücksmarkt mit Sophia und der Besuch des Lavendelsommers von Denise und Annalena.

Lavendelsommer 
Das letzte Augustwochenende verbrachten wir in Brüssel. Wir sind auf dem Weg nach Paris schon so oft durch die belgische Hauptstadt gefahren, dass wir dachten, auch hier mal eine Stippvisite machen zu müssen. Wir wurden nicht enttäuscht. Brüssel ist ganz bezaubernd – und über allem liegt ein leiser Duft von Schokolade. Für Pralinen-Liebhaber gibt's eine Menge zu entdecken, allein dafür lohnt sich der Trip. 
Gegessen haben wir u. a. bei Le Pain Quotidien und uns besonders gefreut, dass auch in Belgien der Watermelon Cooler auf der Karte stand. Falls ihr nicht wisst, worum es sich dabei handelt: Es ist einfach das leckerste Getränk auf der Welt. Im Hochsommer 2014 stolperten wir völlig dehydriert aus dem Central Park, als uns im nächstgelegenen LPQ ein eiskaltes Zaubergesöff serviert wurde, das sich als ebendieser Watermelon Cooler herausstellte. Leider habe ich das Rezept bisher nirgendwo entdecken können. Falls sich die Gelegenheit mal bietet: Schlagt zu. 

Le Pain Quotidien – Tartines und Melon Cooler
Ansonsten: Ich habe meine Liebe zu Ben&Jerry's Half Baked und Chocolate Fudge Brownie entdeckt, liebe Lipton Ice Tea Sparkling Zero und hatte viele Wochen lang eine Parmesanphase (jetzt vorbei). Im Herbst freue ich darauf, dass ein neues japanisches Restaurant ums Eck eröffnet (Adjito),  außerdem haben wir noch einen Gutschein für die SchnellVeg – Vegetarian Eatery&Bar, mir steht der Sinn ganz furchtbar nach vietnamesischen Köstlichkeiten und irgendwie habe ich es immer noch nicht nach Köln ins 485Grad geschafft, obwohl ich es mir seit einem Jahr vornehme. 

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