Süßkartoffel-Möhren-Puffer mit Saurer Sahne | + {Gewinnspiel Gefu Trommelreibe Transforma} | SPONSORED

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Oktober 21, 2016

suesskartoffel-puffer

In love with a Trommelreibe. 
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Wenn ihr euch jetzt fragt: Was zur Hölle ist denn eine Trommelreibe? – Dann bleibt ganz ruhig, auch ich wusste im ersten Moment gar nicht, was Gefu mir da angeboten hat. Ich musste also erstmal ein bisschen googlen. Und mein erster Gedanke war: Aha, damit kann ich raspeln. 
Und weiter? Braucht man sowas wirklich? Steht das Ding vielleicht im Endeffekt doch nur rum? Mehr Schein als Sein? Weil ich leider nicht so viel Platz in der Küche habe, möchte ich diesen möglichst mit Utensilien besetzen, die a) klein, schlank und unauffällig und b) ständig im Einsatz sind. Aus diesem Grund habe ich – wohl als einzige Foodbloggerin auf Erden – keine Küchenmaschine à la KitchenAid. Die vermisse ich allerdings eh höchst selten, ich knete, rühre, arbeite eben wie Mama und Oma viel von Hand.

Insofern war ich etwas unentschlossen, habe dann aber doch zugesagt. Tja, und nun ist sie seit ein paar Wochen da und – ICH LIEBE SIE. Meine Trommelreibe und ich sind best friends, und das hat vor allem einen Grund: Sie schont meine Fingerkuppen. Ich raspel und hobel im Alltag ziemlich viel (morgens Äpfel oder Birnen, abends Gurken oder Möhren für Salat, Kartoffeln für Aufläufe und Gratins... ) und das geht mit der Trommelreibe Transforma so schnell, einfach und sauber und – wichtig! – blutlos, dass ich nicht anders kann, als begeistert zu sein.


Weil meine Küche aktuell im Chaos versinkt und absolut fotountauglich ist, müsst ihr hier mit einem Produktfoto der Transforma vorlieb nehmen. Oder ihr schaut mal bei Food Vegetarisch vorbei, dort wurde die Reibe auch getestet und Eva hat ganz profi-like wunderbare Fotos von den Ergebnisens gemacht. 

Also, nochmal zusammengefasst:

  • schmal, hübsch, leicht, freundet sich schnell mit anderen Küchengeräten an (z. B. einem Reiskocher).
  • ratzfatz im Einsatz
  • ratzfatz ausgewechselte Reiben
  • reibt fast ohne Restmüll (Zero Food Waste und so)
  • leicht zu reinigen, ob mit der Hand oder Spülmaschine
  • klebt sich bombenfest an einen trockenen Untergrund, auch ohne extra Sicherung
  • spart Kraft 
  • ... und Pflaster

Seit ich die Reibe habe, traue ich mich auch wieder an Rösti, Puffer & Co. Ihr wisst ja: Das ist nicht nur immer eine Riesensauerei – mit meiner alten Vierkantreibe habe ich mir außerdem einen schmerzhaften Muskelkater in den Arm gerieben, bis ich alles beisammen hatte.

Das ist glücklicherweise passé, und deswegen suhlen wir uns in regelmäßigen Abständen in knusprig ausgebackenen Küchlein. Und wenn ich erst daran denke, dass ich auch ganz einfach Nüsse und Maronen raspeln kann, jetzt, wo es auf Weihnachten zugeht... hach!

Ein Rezept habe ich euch gleich direkt mitgebracht. Die Puffer sind oberlecker und schön herbstlich –  ich habe sowohl Möhren, Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zwiebeln mit der Trommelreibe geraspelt, und alles hat wunderbar funktioniert. Die Puffer schmecken (natürlich) auch kalt oder nochmal aufgewärmt, wir hatten gut zweieinhalb Tage davon zu essen. Natürlich könnt ihr die Zutaten auch halbieren.

Süßkartoffel-Möhren-Puffer mit Saurer Sahne
Rezept für 4 – 6 Personen

Zutaten
für die Puffer
800 g Möhren
150 g Kartoffeln
600 g Süßkartoffeln
Salz
Pfeffer
1 große Zwiebel
4 Eier (M)
6 EL Mehl
Sonnenblumen-, Raps- oder Kokosöl

für den Dip
Saure Sahne
Salz
ev. Schwarzkümmel

Zubereitung
Möhren, Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und reiben. Mit einer großen Prise Salz sanft verkneten und anschließend in ein Sieb über eine Schüssel geben. Nach einer halben Stunde die Flüssigkeit fest ausdrücken und abgießen. Das ist sehr wichtig, sonst habt ihr nachher Matschepuffer, und wer will das schon? Also kräftig drücken!

In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Mehl verquirlen, pfeffern und ggf. noch salzen, dann die
geriebene (oder gehackte) Zwiebel zugeben und anschließend diese Masse mit dem Kartoffel-Möhren-Gemüse verrühren. Die Masse sollte fest sein und keinesfalls arg vom Löffel tropfen.

In einer Pfanne sehr viel Öl erhitzen. Ist es heiß genug? Ihr wisst es, wenn ihr das Ende eines Holzkochlöffels in das Öl haltet und sich kleine Bläschen bilden. Dann immer 2 – 3 Puffer auf einmal im heißen Öl ausbacken; Nach ca. 3 Minuten einmal wenden. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, und gegebenenfalls im vorgeheizten Ofen warm halten, bis die gesamte Masse aufgebraucht ist.

Wenn ihr zwischendurch mal Zeit habt, könnt ihr noch fix die Saure Sahne mit Salz (und ggf. Schwarzkümmel verrühren), das ist ja innerhalb von einer Minute erledigt.

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Und, Hunger? Kann ich verstehen. Deswegen habe ich euch gleich zwei Trommelreiben als Geschenk mitgebracht. Wenn ihr also auch bald im Röstihimmel schweben wollt, nehmt doch einfach am Gewinnspiel teil: Und zwar, indem ihr mir in einem Kommentar unter diesem Blogpost verratet, was ihr mit der Trommelreibe anstellen würdet. :-) Wie immer: Alles easy, kein großer Zauber, kein Bitte-teilt-diesen-Post-auf-Facebook-und-Instagram-und-Twitter, lockerflockig. Weitere Details hier:

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen kann jeder, der zu Beginn des Gewinnspiels das 18. Lebensjahr vollendet und einen festen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat. Das Gewinnspiel startet ab sofort und endet am 29.10.2016 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden mit einem Zufallsgenerator ausgelost. Voraussetzung sind die Erfüllung der Teilnahmebedingungen. Die Gewinner werden persönlich per E-Mail benachrichtigt. Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Der Gewinnanspruch kann nicht an Dritte übertragen oder abgetreten werden. Der Gewinn wird direkt von GEFU an die Gewinner versandt. Gewinner, die uns ihre Adresse nicht bis zum 10.11.2016 per E-Mail mitteilen, verlieren ihren Gewinnanspruch und der Gewinn wird erneut per Zufallsgenerator ermittelt. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutz: Alle im Rahmen des Gewinnspiels erhobenen persönlichen Daten werden nur zur Durchführung des Gewinnspiels genutzt. Sie werden nicht an Dritte (am Gewinnspiel unbeteiligte natürliche oder juristische Personen) weitergegeben.  Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel einschließlich der Teilnahmebedingungen zu jeder Zeit und ohne Angabe von Gründen zu beenden oder zu modifizieren.

Dieses Gewinnspiel wird von mir {feines gemüse} veranstaltet und wird nicht von Facebook und anderen Netzwerken gesponsert. Die GEFU GmbH hat mir die Trommelreiben zum Testen und zum Verlosen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinnerinnen wurden bereits persönlich benachrichtigt. 

7 Tage vegan Basenfasten – mein Tagebuch

| On
Oktober 09, 2016
So eine Smoothiebowl wäre beim Basenfasten erlaubt / CC

Basenfasten – warum eigentlich?


Ich halte mich für eine Person, die gut und gesund isst. Deutlich besser und gesünder als mein allgemeines Umfeld. Nun ja, „gesund“ was bedeutet das heutzutage, wo wir doch alle einer anderen Ernährungsform anhängen – um mit paleo, low-carb, clean eating und vegan nur mal die zu nennen, die in den letzten fünf Jahren die populärsten geworden sind?

Ich bin ein „Mischling“, esse nie bis selten Fleisch, häufig vegan, stehe auf Vollwertkost und vermeide Kuhmilch, mag mich von Joghurt und Quark aber nicht so recht trennen. Mein „Problem“ sind häufige Zwischenmahlzeiten – hier ein Keks, dort ein Cappuccino, und dann noch ein kleiner Dominostein. {In Stresssituationen vervielfacht sich die Menge manchmal um den Faktor X, pssst. Ein Langeweile-Futterer bin ich glücklicherweise nicht.} Meine Ärztin und Ökotrophologin hat mir jüngst in einem langen Termin erklärt, dass ich zwar kerngesund bin, aber durch meine vielen, süßen und ungesunden Snacks und zu viele Kohlenhydrate einen konstant hohen Blutzuckerspiegel habe. Wenn der Blutzuckerspiegel nie zur Ruhe kommt, wird der Fettabbau gehemmt und der Fettaufbau gefördert. Das alles handhabt übrigens das Hormon Insulin, von dem ich bisher immer nur im Zusammenhang mit Diabetes gehört hatte. Dass Insulin auch im Stoffwechsel von nicht-diabetischen Personen eine Hauptrolle spielt, war mir ehrlich gesagt nicht bewusst. Ich möchte mich an dieser Stelle gar nicht so sehr über meinen aktuellen Gesundheitszustand auslassen – ihr findet online eine Menge über den Zusammenhang von Blutzucker, Insulin, Fettabbau und Gewichtsreduzierung. Schaut euch bei Interesse z. B. mal dieses Video an, das fand ich ganz erhellend.

Nun, das Basenfasten hat sich mit dem erhellenden Termin bei der Ärztin überschnitten, aber beides passierte wohl zum rechten Zeitpunkt. Denn beim Basenfasten musste ich nicht nur auf Zucker, sondern auch auf meine geliebten Zwischenmahlzeiten verzichten. Insofern: Top Timing!

Basenfasten – was ist das?


Tja, auch das möchte ich nur verkürzt wiedergeben, ihr habt ja sicher noch etwas anderes vor heute.
Basenfasten ist der Verzicht auf säurebildende Speisen, stattdessen sollen nur basenbildende Lebensmittel verzehrt werden. Der moderne Mensch neigt dazu, primär Saures zu essen, was zu einer Übersäuerung des Körpers und damit zu Krankheiteten wie Rheuma, Neurodermitis, Müdigkeit, Osteoporose, sogar Krebs führen kann– so sagen die, die von der Existenz eines Säure-/Basenhaushalts im menschlichen Körper überzeugt sind. Vorweg möchte ich sagen, dass es aktuell keinen schulmedizinischen Beweis für einen „übersäuerten Körper“ gibt. Das Internet ist voll von Informationen, positiver Erfahrungsberichte und Anleitungen, wobei teilweise Uneinigkeit darüber besteht, was verzehrt werden darf und was nicht.
Basenfasten ist als kurzzeitiger Ernährungsstil angedacht, selbstverständlich braucht der Körper für ein gesundes Gleichgewicht auch Säuren. Gute Säuren. Das Verhältnis von 80 % – 20 % (basenbildend – säurebildend) wird als Ideal angestrebt.

Ich habe eine Menge gelesen und dann eine Woche my way basengefastet.

Was durfte ich essen und trinken?
Gemüse, Obst, Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, getrocknete Früchte, Kartoffeln, Süßkartoffeln, hochwertige Öle, Pseudo-Getreide (Hirse, Amaranth, Quinoa), Oliven und Kräuter. Manche Quellen erlauben Sahne, Buttermilch und Kefir. Getrunken wird nur stilles Wasser und Kräutertee.

Was ist sauer und damit verboten?
Fleisch, Fisch, Käse, Tofu, Milchprodukte, Getreide, Pasta, Reis, Brot, Kaffee, Schwarztee, Grüner Tee.

Sehr vereinfachte Darstellung, but you get the idea. Ich hatte gar nicht so viel Respekt vor der Woche, esse ich doch so oder so schon sehr viel Gemüse und Obst. Aber dann war es doch eine ziemliche Herausforderung.

Tag 1
Es ist ein Feiertag, was mich schonmal grundsätzlich motiviert.
Zum Frühstück schnibbele ich mir einen Obstsalat zusammen: Apfel, Weintrauben, Datteln, Sonnenblumenkerne. Geschmacklich ist das in Ordnung, aber meine Zähne hassen Fruchtsäure, und das merke ich direkt. Ich verfahre nach dem Prinzip Augen zu und durch und trauere nebenbei um einen herrlichen Earl Grey mit Sojamilch, den ich sonst trinken würde. Ein zäher Vormittag, ich bin froh, dass ich um 12:30 endlich essen kann. Es gibt Endiviensalat mit Kartoffeln, Avocado und einem Dressing aus Leinöl und Zitrone. Sehr lecker!
Auch der Nachmittag quält. Ich fühle mich noch kein bisschen basisch, eher sauer und schlecht gelaunt. Irgendwann esse ich eine trockene Kartoffel, die noch vom Mittag übrig ist, und vier Oliven.
Abends eine meiner Lieblingseintöpfe: Wirsing, Karotten, Kartoffeln mit Kümmel.
Habe das Gefühl, in den nächsten Tagen noch sehr viele Kartoffeln zu essen.
Mein Fazit nach dem ersten Tag: Das ist schwieriger als gedacht. Vor allem das Zwischendurch- und Abends-vor-dem-Fernseher-essen fällt schwer. Ich liebe Printen.

Tag 2
Das Frühstück – ein geriebener Apfel, eine geraspelte Möhre, Rosinen, Kokosflocken – schmeckt gut, ist mir zu frisch und den Zähnen erneut zu sauer. So geht's nicht weiter, eine Alternative muss her.
Aber zuerst: Arbeiten. Ich bin unkonzentriert, fahrig und schnell wieder hungrig. Routinearbeiten beginne ich ständig neu, weil unfokussiert bin. Anstrengend.
Erlösung winkt um 13 Uhr: Das Mittagessen, der gleiche Salat wie gestern, eine sichere Nummer.
Glücklicherweise vergeht der Nachmittag schnell. Vom Sideboard lachen mich Butterspekulatius an (oder aus?).

Auch abends halte ich mich an den Eintopf von gestern. Ich will in dieser Woche nicht jeden Tag was Neues ausprobieren. Mir fällt eine halbe Dose Paprikagewürz in den Topf, aber ansonsten schmeckt es okay und ich bin einfach nur glücklich, dass das Bäuchlein voll wird. Ich liebe Kuchen.

Tag 3
Ich kaufte Hirseflocken und Mandelmilch bei DM. Beides schmeckt für sich genommen eigentlich nicht (und ich meine: gar nicht) aber man kann daraus einen basischen Brei kochen, diesen mit Rosinen anreichern und schon hat man sowas wie einen Porridge, was mir eindeutig besser bekommt als diese morgendliche Obstorgien.

Generell geht es mir etwas besser, der Brei hält lange satt, und der Kartoffelsalat mit Gurke, Tomate, Oliven und Avocado zum Lunch ebenfalls. Abends die Enttäuschung: Zucchini mit roh-veganer Tomatensauce versalze ich irgendwie, ich kann es nicht ausgleichen, und bin sauer auf mich selbst. Ich liebe Räuchertofu.

Tag 4
Fühle mich immer noch nicht leichter oder so. Dafür habe ich schlechte Haut. Man findet das manchmal in Basenfasten-Erfahrungsberichten, dass über die Haut entgiftet wird. Das kann natürlich sein, wahrscheinlich ist es aber nur eine dieser Phasen, die ich sowieso dauernd habe. Das nun aufs Fasten zu schieben, käme mir pathetisch vor.
Mittags gibt's wieder Kartoffelsalat, aber ohne Oliven und Avocado, weil ich die im morgendlichen Stress vergessen habe.
Abends bin ich zum Essen verabredet. Der Termin steht schon lange fest, und ich sehe gar nicht ein abzusagen. Ich finde nichts basisches auf der Karte, und außerdem steht zur Begrüßung ein Cremant auf dem Tisch. Ich liebe Cremant und trinke ihn, und vielleicht auch noch einen. Fleisch lasse ich außen vor, esse dafür ein phäonmenales Risotto mit Waldpilzen (basisch) und Aprikosen (basisch, na läuft doch). Ansonsten: Nur Wasser und eine dünne Scheibe Baguette (oh, gar nicht basisch). Finde aber, ich habe mich gut geschlagen und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.

Tag 5
Morgens: Hirseflocken, Mandelmilch, Trauben, Mango, Rosinen.
Mittags: Kartoffelsalat. Eigentlich liebe ich Kartoffelsalat, aber so langsam ist auch mal gut.
Im Büro wird ein Ausstand gefeiert, und ich kann Sekt und Häppchen erfolgreich ignorieren.
Übrigens: Mit stillem Wasser kann man zwar anstoßen, ist aber scheiße. Dennoch halte ich durch und kaufe nach der Arbeit auf dem Markt rauschartig einmal den kompletten Gemüsestand leer.
Abends Kürbis-Kokossuppe mit Süßkartoffel. Um 22 Uhr todmüde und ins Bett.

Tag 6
Samstag – bald ist es geschafft. Wieder Hirseflocken, Mandelmilch, Mango und Birne. Abwechslung ist die halbe Miete. Mittags gibt es einen riesigen Salat mit Avocado, Quinoa und Tomaten, danach gehe ich drei Stunden zum Haaremachen. Meine Frisörin bietet mir ungefragt einen basischen Kräutertee an – ohne Witz. Ich freue mich, nehme den Tee und lasse das Macaron links liegen. Abends wie gestern. Mann isst Baguettes mit Salami und Käse, Wasabierdnüsse und ich hasse mich ein bisschen.

Tag 7
Der Brei ist jetzt Gewohnheit. Hirseflocken, Mandelmilch, Birne, Apfel, Pflaumen und gepoppter Amaranth stehen auf dem Frühstückstisch, ich gönne mir ein wenig Lebkuchengewürz.
Meine Lunch-Vision eines riesigen Salats mit gebratenen Pilzen und Avocado entpuppt sich mittel-lecker. Abends, weil der Mann krank ist, eine Gemüsesuppe mit Möhren, Kartoffeln, Pilzen, Zwiebeln und Kümmel.

Basisches Frühstück und Mittagessen
Tja, und das war sie schon, meine Basenwoche. Was ich noch ergänzen möchte:
Ich hatte ab Tag 2 bis einschließlich Tag 4 mit leichten, seltsamen Kopfschmerzen zu kämpfen, die leicht an Dehydration erinnerten. Das kann aber eigentlich nicht sein, denn ich habe sicher mindestens drei bis vier Liter täglich getrunken.
An Sport war leider die ganze Woche nicht zu denken – dafür hatte ich einfach keine Kraft. So oder so soll man sich viel Ruhe und Entspannung gönnen. Bis auf eine halbstündige Fahrradtour und ein bisschen Yoga habe ich mich auch daran gehalten.

Und wie fand ich's nun? Ganz gut. Auf jeden Fall ordentlich „entlüftet“. Sicher ist der Effekt auf Menschen, die viel Koffein, Fleisch und Käse essen und wenig Erfahrung mit veganem Essen haben, drastischer. Aber auch ich habe sicher ein oder zwei Kilo abgenommen und fühle mich wohler. Ob das nun an der „Entsäuerung“ liegt oder einfach nur am konsequent zuckerfreien, gesunden Futter – das lasse ich mal dahingestellt.

Dennoch gibt es zwei Punkte, die ich an Basenfasten problematisch finde: Erstens, dass man viel zu wenig Eiweiß zu sich nimmt. Ich habe an keinem der Tage mehr als 21 g Eiweiß gegessen – dabei sollten es um die 70 g sein. Zudem ist die Kalorienbilanz am Ende des Tages ziemlich gering, wenn man nicht noch zwei Tüten Mandeln zwischendurch knabbert. Es wird teilweise sogar empfohlen, während des Fastens nicht mehr als 900 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen. Das halte ich für sehr gewagt, und ich habe mich immer bemüht, auf mindestens 1200 Kalorien zu kommen.
Aus diesen beiden Gründen würde ich die Kur nicht länger als eine Woche machen.

Wie geht's nun weiter? 


Ich versuche – ganz im Sinn meiner Ärztin – weiterhin die Zwischenmahlzeiten und Printen zu ignorieren und möglichst immer wenig Kohlenhydrate mit viel Eiweiß zu kombinieren. Das mit dem Eiweiß wird definitiv eine Challenge für sich, da ich nun einmal ziemlich viele gute Eiweißquellen ablehne. Jetzt freue ich mich wieder sehr auf Quark – und auf meinen Sport!

Inspiriert zu der ganzen Woche hat mich übrigens Samira, die ihren Basenfasten-Bericht ebenfalls schon verbloggt hat.
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