Freitag, 28. Dezember 2012

„Das kulinarische Jahr 2012“ – ein Foodblog-Jahresrückblick

Ich liebe Jahresrückblicke. Also dachte ich: Warum machste nicht mal selbst einen, natürlich ganz auf das Topthema #1 bezogen?  Hier ist er nun. Habt ihr vielleicht auch Lust, euch Gedanken über „Das kulinarische Jahr 2012“ zu machen? Gerne dürft ihr euch die Fragen klauen, ausbauen oder was auch immer. Ich freue mich auf eure Fragebögen, Antworten und Kommentare! ;)

––– Das kulinarische Jahr 2012 – feines gemüse –––

Machen wir doch erstmal einen sanften Einstieg: Wie war 2012 für dich, so ganz allgemein?
Ganz phänomenal. Wenn man am Ende eines Jahres glücklicher und zufriedener ist als am Anfang, ist kann das doch nur was Gutes sein.

Was hast du 2012 am häufigsten gekocht?
Vermutlich Chili sin carne, wie schon das Jahr zuvor. Allerdings hat die Liebe dazu in den vergangenen drei Monaten deutlich abgenommen, seltsam eigentlich. Und die Spargelsaison habe ich 2012 wirklich exzessiv genossen... 

... und was zu wenig (oder gar nicht)?
Schon wieder habe ich es nicht geschafft, mal Nudeln selbst zu machen. Das gibt's doch nicht. Kommt direkt auf die To-Do-Liste für 2013. 

Was war dein herzhaftes Lieblingsgericht?
Da muss ich sagen, dass mir die Wahl echt schwer fällt. Ich habe ziemlich häufig ziemlich gut gegessen.

Und welches süße Leckerei hat dich begeistert? 
Ganz eindeutig die Chocolate Peanut Butter Pretzel Brownies – da ist einfach zu viel Gutes drin! 

Welches Gericht ging total in die Hose?
Kartoffelbrot aus Einfach vegan von Roland Rauter. Dank einer falschen Mehlangabe im Rezept bestand das Ergebnis aus einem fettigen Flatschen, der direkt im Müll landete. Schade. 

Gab es für dich kulinarische Neuentdeckungen?
Petersilie, Bärlauch (ja, Spätzünder, blabla), frischer Spinat, Kräutercréme aus Tofu, Kakaonibs, Lavendel

Welches Küchengerät hat dich 2012 so richtig überzeugt? 
Meine Oma hat mir so eine elektrische Kaffeemühle von annodazumal geschenkt, die binnen weniger Sekunden einfach alles klein häckselt. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Dann gibt's natürlich noch die super Kartoffelpresse, die endlich Schluss gemacht hat mit Bröckchen im Kartoffelpü und mein All-Time-Favorit: Der Stabmixer. Was zur Hölle wäre ich nur ohne meinen Stabmixer?

Und welches Restaurant hättest du am liebsten gar nicht mehr verlassen? 
Kann ich so auch nicht sagen, da war viel Gutes dabei: Hyuga und Benkay (beides japanisch) sowie das Phoenix (vietnamesisch) in Düsseldorf / Asitane (türkisch) in Istanbul

Welche Kochbücher durften bei dir einziehen?
Pismek / Vegan for fun / Einfach vegan / Ottolenghi – Das Kochbuch / Ottolenghi – Genussvoll vegetarisch / Veggiestan / La Tartine Gourmande. Also insgesamt 7 Stück. 

Welche davon hast du besonders ins Herz geschlossen?
Pismek und Ottolenghi. Habt ihr noch nicht? Dann los, kaufen!

Und welches hättest du am liebsten zurückgegeben? 
Roland Rauter – Einfach vegan. Dafür steht eigentlich auch noch eine Rezension aus, aber irgendwie ist mir die Lust daran vergangen. Viel zu wenig alltagstauglich, Rezepte mit falschen Mengenangaben... hmpf.

Gab es 2012 besondere kulinarik-verwandte Ereignisse? 
Forumstreffen von „Alles Hausgemacht!“ 2012 in Frankfurt zur Buchmesse: Grandiose Stunden! Und natürlich das Release von Hilda vor wenigen Wochen. Euer Feedback war einfach unglaublich, wir haben uns tierisch darüber gefreut. 

Eure Top 3 – welche Rezepte habt ihr am meisten angeklickt?

Dieses Rezept habt ihr so fleißig nachgekocht, dass ich irgendwann aufgehört habe, zu zählen. 
Mein Vorrat geht langsam zur Neige und ich fiebere der Rhabarbersaison 2013 schon heiß entgegen. 

Hier hätte ich gar nicht mit solch enormem Feedback gerechnet – obwohl dem knusprigen Stampf natürlich nichts anderes gebührt! Kartoffeln in Höchstform: Knusprig, aromatisch, und geschmacksflexibel. ;)

Sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch noch schnell gemacht und herrlich erfrischend, weil die Quarkcreme nicht so schwer im Magen liegt wie ihr sahniges Pendant.