Sonntag, 28. Dezember 2014

Jahrsrückblick 2014 {mit Instagram-Fotos}

Whoop, whoop! 
Es ist Ende Dezember, das heißt: Zeit für einen ausgiebigen Jahresrückblick. Ich persönlich liebe Jahresrückblicke und beobachte gerade mit Argusaugen meine Blogroll, um ja keinen zu verpassen. Es ist schön – und wie ich finde: wichtig! –, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen, sich klar zu werden, was gut, was weniger gut war, was man im nächsten Jahr anders, besser oder genau gleich machen würde. 
Nun gibt es bei Foodbloggern weniger „Privates“ oder Außergewöhnliches zu entdecken, als z. B. auf einem Reise- oder Lifestyleblog. Wir berichten auf dem Blog primär über das, was am Herd und hinterm Ofen passiert, teilen Highlights, Erfolge und Missgeschicke, garniert mit den einen oder anderen Anekdötchen. Wer bei uns hinter die Kulissen schauen mag, kann dies dann meistens auf anderen Social Media Kanälen tun, sei es nun Twitter oder Instagram, wobei letzterer natürlich zugänglicher ist. Ich habe für jeden der vergangenen zwölf Monate je drei Bildchen rausgesucht.
Pssst, mein Account: instagram.com/feinesgemuese

1 – 2014 startete lecker mit der Löffelerbsensuppe aus „Deutschland vegetarisch“; 2 – famose Bento Box im Hotel Okura in Amsterdam; 3 – Orangenlieferung aus Sóller (Mallorca).

1 – Im Feburar ging es das erste Mal ins Fußballstadion, mit Papa natürlich; 2 –  Blauer Himmel, milde Temperaturen und Sonnenschein schürten die Erwartungen an Frühling und Sommer; 3 – Geliebte Osterblumen und Kekse.

1 – Im März rannte und rannte und rannte ich, zum ersten mal auf die andere Rheinseite. Ende März hatte es schon +20 °C; 2 – Ich nutzte 1 Woche Urlaub, um den Balkon zu renovieren und holte mir dabei eine Blasenentzündung;
 3 – ... und dann feierte ich meinen 29. Geburtstag.

1 – Auf einer echten Vintage Tea Party gewesen, sehr fein!; 2 – An einem Samstagabend mit den Mädels Tiger&Turtle (Duisburg) besucht, spontan; 3 – Rhabarbersalat, hmm. 

1 – Ich habe für eine kurze Zeit ab und an in Köln gearbeitet; 2 – Dann bin ich auf Mädels-Wochenende nach München geflogen, ein Besuch beim verrückten Eismacher war natürlich Pflicht!; 3 – München gefiel besser als erwartet, trotz lausigem Wetter am Abreisetag.

1 – Im Juni hatte ich eine Woche Urlaub, die ich mit essen und – 2 – Balkon-Bepflanzung verbrachte. 3 – An einem der heißesten Tage des Jahres machte ich zusammen mit Maren einen Macaron-Backkurs

1 – Das erste vegane Hotelrestaurant: Amano Verde im Düsseldorfer Medienhafen; 2 – und dann zeigte der Sommer sein wechselhaftes Gesicht; 3 – Picknick am Rheinufer Hamm.

1 – Endlich richtiger Urlaub: Hi, NYC!; 2 – ... und wenn man schon mal da ist, ... 3 – Im Anschluss daran wurde ich so krank wie schon viele Jahre nicht mehr. 

1 – Vom Hochzeitsgeld kauften wir uns u. a. eine neue Couch, die wundervoll ist!; 2 – Auflug in den Landschaftspark Duisburg; 3 – Beginn von 5 Wochen Vegan for fit.

1 – Kurzbesuch im EKO-Haus der japanischen Kultur; 2 – Post-Wedding-Party bei uns Zuhause (danke, Anne, für das tolle Bild, das einzige, das wir uns eingerahmt und aufgehangen haben); 3 – Der Mann hatte Geburtstag und bekam Junior's Cheesecake und Pfirsichboden.

1 – Pulled Pork Burger auf dem 1. Düsseldorfer Streetfood Festival; 2 – Ausnahme-Besuch bei Mama, zum Walken um 8 Uhr morgens über Feld und Wiese; 3 – Erste Weihnachtsgefühle...

1 – Mal wieder ins zauberhafte, verschneite Monschau auf den Weihnachtsmarkt; 2 – Kokos-Schneebälle, die einzige Plätzchenausbeute; 3 – Weihnachtsbaum mit Micky-Maus-Kugel aus dem Disneyland Paris.

Mein erster Gedanke zu 2014 war: Naja, ist doch nix Spannendes passiert, ein Jahr wie immer.
Stimmt aber gar nicht. 2014 war vor allem spannend, herausfordernd, aufwühlend, arbeitsintensiv, aber auch lustig. Ein Jahr, in dem ich viel über mich selbst gelernt und mir klar gemacht habe, was ich eigentlich will. Nicht will. Muss. Nicht muss. Kann. Nicht kann. Ich hatte viele Tiefs, habe oft gehadert, gezweifelt, gezögert sowie, und ja, das ärgert mich, manchmal aus Bequemlichkeit nicht das gemacht, was ich doch hätte machen sollen. Nicht all meine Bemühungen wurden von dem Erfolg gekrönt, der mir (so finde ich) zugestanden hätte. Über so manches grübele ich heutzutage noch nach und frage wiesoweshalbwarum? – um letztlich doch zu resümmieren: Et is wie et is und et kütt wie et kütt. (Ich bin schließlich Rheinländerin!) 

Geärgert hat mich, dass ich an so wenigen Blogger-Events teilnehmen konnte und kaum kulinarisch on the road gewesen bin. Schade, denn viele Veranstaltungen haben mich angesprochen, doch war ich beruflich leider nicht so flexibel, unter der Woche einfach mal einen halben Tag zu einem Kochkurs o. ä. zu verschwinden. Generell wäre ich gerne häufiger verreist. Beruflich war ich zwei Mal in Berlin bzw. Potsdam, privat in München und in New York – aber gemessen an dem, was möglich gewesen wäre, ist das ja lächerlich. Vor Weihnachten hat mich diesbezüglich ein kleiner Rappel überkommen, so dass ich noch kurzfristig einen Trip nach Lüttich (Belgien) gebucht habe – da geht's dann morgen hin. Ich möchte außerdem, dass das Jahr 2015 unter das Motto „Tapetenwechsel“ gestellt wird! Wer macht mit? Deswegen bin ich auch schon in der Planung. Wenn alles glatt geht, möchte ich nächstes Jahr um diese Zeit auf mindestens vier außergewöhnliche Reiseziele zurückblicken.

Stolz bin ich auf mein durchgezogenes Sportprogramm. Für viele mag das nichts sein, ein bis zweimal pro Woche joggen zu gehen und dazu noch (ab und an) ins Fitness-Studio, aber für mich ist das eine Riesensache. Zwei Mal bin ich sogar über 10 Kilometer gelaufen, ansonsten aber beschränke ich mich auf 4 bis 5 Kilometer in meiner Wohngegend. Laut Runtastic bin ich 2014 knapp 185 Kilometer gelaufen. Und hey, das finde ich schon respektabel. 

Und da es nun noch einmal kulinarisch sein soll: 
2014 habe ich besonders viele Kichererbsen gegessen, dafür kaum Nudeln. Ich habe eine Liebe zu Raw Bars entdeckt und gerne Grüne Smoothies getrunken. Mein Lieblingskochbuch war „Fruits“ von Hugh Fearnley-Whittingstall – hier zur Rezension – und „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi.  Ich habe Schwarztee vom Frühstück verbannt und mich Grünem zugewendet. Ich war zum ersten Mal in einem Sterne-Restaurant essen. Pulled Beef und Pulled Pork wurden natürlich auch probiert. Viele Craft Biere wurden probiert, außerdem ordentlich Wein, vor allem aber Champagner getrunken – dabei war Alkohol Jahrelang kein Thema für mich (tolle Entwicklung... ). Ich habe eine große Leidenschaft für Avocado entdeckt und sie zu einem Dauergast in meiner Küche gemacht. 

Ganz zum Schluss möchte ich eigentlich nur noch euch, den besten Lesern, den besten Blogger-KollegInnen, den besten Kooperationspartnern danken. Weil ohne euch wär hier alles doof und die Küche kalt. Ich wünsche euch einen fantastischen Jahresausklang und einen noch besseren Auftakt für das Jahr 2015. (Findet ihr auch, dass sich 2015 so richtig futuristisch anhört?)