Mittwoch, 4. Februar 2015

Jeannys bezaubernder Zimtschnecken-Kuchen (und ehrliche Komplimente)



Es gibt Blogger, die sind hochgradig ansteckend.
Ihr wisst was ich meine: Diese einen, besondern Blogger, deren Rezepte euch sofort zum Nachbacken animieren. Da habt ihr gerade noch im Schlafanzug auf der Couch herumgelümmelt und euch durch die neuesten Beiträge gescrollt und zack! – steht ihr plötzlich in der Küche und rührt Butter und Zucker schaumig. 
Interessanterweise bin ich in dem Bereich Wiederholungstäter. Es ist nicht zu leugnen: Mit Zucker, Zimt und Liebe kann man mich offensichtlich begeistern. Wenn ich mich zurückerinnere, habe ich allein im letzten Jahr folgende Rezepte von Jeanny (erfolgreich!) relativ bald nach Erscheinen auf dem Blog ausprobiert:
Nun habe ich bisher darauf verzichtet, Rezepte von Jeanny zu rebloggen. Erstens: Meistens zu schnell aufgegessen. Zweitens: Eh schon so schick fotografiert, dagegen kann man selbst nur abstinken. War mir jetzt aber egal, denn der Zimtschnecken-Kuchen ist mit Pauken und Trompeten und dem ganzen anderen Tamtam in mein Standard-Repertoire eingezogen. Der Ehemann nörgelt bereits seit zwei Tagen herum, wann (nicht ob!) ich den denn wieder backe und die gefräßige Bürokompanie hat ebenfalls deutlich Interesse bekundet. 

Nun komme ich also nicht länger drum herum, hier also das Rezept von Jeanny (das man einfach so übernehmen kann), ich knickse und verneige mich vor deiner geschmacklichen Treffsicherheit und freue mich auf weitere inspirierende Posts.

Man sollte viel mehr Komplimente in der Bloggerwelt verteilen. 

Jeannys Zimtschneckenkuchen
Rezept für 1 Kastenform von ca. 30 cm Länge

Zutaten
für den Kuchen 

225 g weiche Butter
200 g Zucker
1 gute Prise Salz
4 Eier, zimmerwarm
325 g Mehl (405)
5 g Backpulver
3 bis 5 EL Milch

für die Zimtfüllung
60 g Zucker
1 EL Zimtpulver

Zubereitung
Eine Standardkastenform (ca. 25 cm lang) mit Backpapier auslegen oder ordentlich einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Mehl und Backpulver mischen.

Butter, Zucker und Salz mit dem Mixer zu einer cremigen Masse verrühren, anschließend ein Ei nach dem anderen und zum Schluss die Mehl- und Backpulvermischung unterrühren. Zuletzt die Milch dazugeben – da müsst ihr auf euer Gefühl vertrauen, wann es genug ist. Ziel ist, dass der Kuchenteig schön flauschig daherkommt und weder zu fest noch zu flüssig ist. Nun das erste Drittel des Teiges in die Form geben. Eine Schicht Zucker-Zimt-Mischung darüber streuen. Das zweite Drittel des Teiges darüber geben. Und wieder eine Schicht Zucker-Zimt – nun solltet ihr noch ca. 1 EL übrig lassen. Der kommt nämlich ganz zum Schluss auf den Kuchen, nachdem ihr das letzte Drittel Teig in die Form gegeben habt. Nun ab in den Ofen schieben und ca. 60 Minuten backen lassen. Holzspießchenprobe nicht vergessen.
Der Extratipp von meinem Mann: Der Kuchen schmeckt auch am 3. oder 4. Tag noch super, vor allem, wenn man ihn in den Toaster steckt und das Zimtaroma damit noch einmal so richtig herauskitzelt.

Quelle
Mit Zucker, Zimt und Liebe

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