Dienstag, 12. Mai 2015

Pide mit Spinat, Sultaninen und Feta {Die Mädchenküche kocht #2}



Achja, dieses Leben...
Es ist zur Zeit wieder etwas ruhiger auf dem Blog, weil mich der Alltag 24/7 im Griff und damit auch erheblichen Einfluss auf die Regelmäßigkeit von Posts hier hat. Überaus spannend ist es gerade – eine große Änderung steht bevor, und ich freue mich so sehr auf dieses Neue, dass ich sogar das Kochen und Backen völlig vernachlässige. (Nope, ich bekomme kein Kind.)

Aus dem Blogger-Tief hat mich die zweite Runde der Mädchenküche gezogen, denn wir haben gemeinsam zum Thema Spinat die Kochlöffel geschwungen. Und wie vielseitig dieses Gemüse doch ist – fernab von der altbekannten Kombination Spiegelei, Kartoffelbrei und TK-Rahmspinat (lecker!) und den ach-so-gesunden Grünen Smoothies (und die erst!) kommt hier eine Offenbarung nach der anderen auf den Tisch. Bei Maja konnet ihr schon das Ofenrisotto mit frischem Spinat und Ricotta bewundern, bei Natalie Spinat-Ricotta-Gnocchi und Simone packte Polenta-Spinatmuffins mit Tomate in ihre Lunchbox. Ganz was Neues gab es bei Samira, die Spinat-Waffeln gezaubert hat, sowie bei Ramona, wo der Spinat ihre Overnight Oats bereichert. Der Spinatkuchen von Sibel ist auf jeder Kaffeetafel ein Hingucker, die Spinatbrioche von Franzi passen hingegen gut auf ein herzhaftes Fingerfood-Buffet und Ilonas Spinatknödel lassen mir persönlich jederzeit das Wasser im Mund zusammen laufen.

Uns bei mir? Da wird's mal wieder türkisch!
Sultaninen-Pide mit Spinat und Feta, ein Rezept aus Pismek, meinem liebsten Kochbuch überhaupt (welches im Original jedoch Mangold verwendet). Gar nicht aufwändig oder langwierig, lediglich das Teigschiffchengeknete und -gebastele ist mir nicht so leicht von der Hand gegangen.
Die Sultaninen-Pide mit Spinat und Feta schmecken mir gerade wegen der Kombi süß und salzig so gut, sind sowohl warm als auch kalt überaus lecker – und passen nicht nur auf euer Mezze-Buffet, sondern auch in die Lunchbox oder ins Picknickkörbchen.

Schaut auf jeden Fall morgen auch wieder hier rein – denn morgen wird's hier wieder grün! Haben wir beim letzten Mal die Hülsenfrüchte als Oberthema behandelt und zum Schluss Jede ein Curry gezaubert, toben wir uns dieses Mal an einer Quiche aus. Ich bin schon sehr gespannt auf die Rezepte der anderen Mädels!
Wir teilen alle Rezepte übrigens auch immer über unsere gemeinsame Facebook-Seite.


Pide mit Spinat, Sultaninen und Feta 
Rezept für 8 Stück

Zutaten
für die Pide
250 ml Vollmilch
60 g Butter
1 1/2 EL Zucker
125 ml lauwarmes Wasser
2 TL getrocknete Hefe
675 g Mehl
2 TL Salz

für die Füllung
800 g TK-Spinat, ganz oder grob gehackt
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
50 g Sultaninen
Salz
Pfeffer
200 g guter Fetakäse
1 Eigelb, mit 1 EL Wasser verschlagen

Zubereitung
Milch und Butter in einem kleinen Topf bei niederiger Temperatur erhitzen, bis die Mischung lauwarm ist. Vom Herd nehmen und beiseite stellen. Zucker und 125 ml lauwarmes Wasser in einer Schüssel vermenken und die Hefe darübersprenkeln. Zur Seite stellen, bis sich nach ca. 5 Minuten Schaum auf der Oberfläche gebildet hat. 
Hefe- und Milchmischung in einer größeren Schüssel vermengen und Mehl und Salz dazugeben. Verrühren, bis ein grober Teig entsteht. Diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und ca. 6-7 Minuten mit den Händen ordentlich durchkneten, bis der Teig sämig und elastisch ist. Zu einer Kugel formen und in eine leicht mit Öl bestrichene Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. 

In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Füllung widmen. 
Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch zufügen und 5 Minuten schmoren, nicht braten (!). Sultaninen und Spinat dazu geben, die Pfanne zudecken und 10 Minuten garen, bis der Spinat aufgetaut ist und sich alles miteinander verbunden hat. Mit Meersalz und Pfefer abschmecken, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Den Feta erst einrühren, wenn die Mischung beinahe kalt ist. 

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und zwei große Backbleche einfetten. Den Teig noch einmal durchkneten und in acht gleich große Stücke teilen. Jeweils ein Stück Teig zu einem größeren Oval ausrollen. Ein Achtel Füllung in die Mitte geben, einen 2,5 cm breiten Rand lassen, dann den Teig an den Seiten hochziehen und über die Füllung klappen, so dass diese teilweise bedeckt ist. Das habe ich ehrlich gesagt nicht so super gut hinbekommen, aber ich wage gleich morgen noch einmal den Versuch. Die Seiten mit der Eigelb-/Wassermischung bepinseln und portionsweise 15-20 Minuten backen. 
Guten Appetit!

PS: Sultaninenhasser? Frevler! Aber lasst sie einfach raus, die Pide schmecken auch ohne. 

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