Sonntag, 10. Juli 2011

Taboulé

 
Für Taboulé gibt's ja so ungefähr 1000 verschiedene Rezepte. Damit ist Taboulé quasi der Kartoffelsalat des Nahen Ostens - oder so ähnlich. Man kann ihn klassisch, mit ganz wenigen Zutaten zubereiten, oder aber ein bisschen auf die Kacke hauen und drölf Gemüsearten vorgrillen, Rosinen oder sonstige Trockenfrüchte unterheben, abenteuerliche Gewürzkombinationen ausprobieren, Käse drüber hobeln und so weiter und so fort. Da die Grundzutat einer Taboulé - also Couscous oder Bulgur - so unendlich variabel ist, kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Mein liebstes Taboulé-Rezept gehört aber eher in die Kategorie „simpel“. Ich bringe den Salat gerne zu einem Grillbuffet o. ä. mit, weil es einfach mal was anderes ist, als die ständigen Nudel- und Blattsalate, die sonst so aufgefahren werden. Beeindrucken kann man damit immer – und auch die vegetarischen und veganen Gäste freuen sich. 

Taboule
Rezept für 4 Portionen 

Zutaten
250 g Bulgur
1 Salatgurke
3 Tomaten 
4 EL Olivenöl 
4 EL Zitronensaft
1/2 Bund frische Minze (oder mehr, je nach Geschmack) oder
2 Beutel Pfefferminztee
1 Bund frische Petersilie 
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
50 g Rosinen (wer mag; Für mich sind sie obligatorisch!)
 
Zubereitung
Den Bulgur nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen.
Währenddessen die Salatgurke längs halbieren, auf die Schnittfläche legen und widerum vierteln. Den inneren, weichen Teil mit den Kernen entfernen - sonst wird die Taboulé später wässrig. Anschließend klein würfeln. Die Tomaten achteln. Ebenfalls den wässrigen Innenteil entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Das Gemüse in eine große Schüssel geben. Petersilie und Minze waschen, trocken schütteln und fein hacken und zu den Gurken- und Tomatenstücken geben. (Rosinen,) Olivenöl und Zitronensaft, sehr kräftig salzen und pfeffern.

Kurz vorm Servieren unter den Bulgur mischen - und schon fertig!
Allerdings sollte man schon noch einmal abschmecken: Taboulé schmeckt schnell unterwürzt und verträgt eine kräftige Portion Salz und Pfeffer. Wer möchte, kann auch noch etwas Harissa hinzufügen - oder aber ein wenig mehr Olivenöl, Zitronensaft oder Minze? Einfach auf den eigenen Geschmack verlassen!

Dazu passt saure Sahne oder Joghurt.