Rezension: VEGAN FOR FUN / Attila Hildmann

| On
Juli 24, 2012
Es ist soweit: Meine nächste Rezension ist fertig!

Dieses Mal habe ich Attila Hildmanns VEGAN FOR FUN unter die Lupe genommen. Warum? Weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr so genau. Letztlich bin ich nur wenig begeistert, was vor allem daran liegt, dass viele Rezepte mit einer veganen Küche, wie ich sie verstehe, nichts zu tun haben. Denn bei mir spielen Convenience-Produkte nur selten eine Rolle, und auch Soja muss nicht zwangsläufig in die Zutatenliste gepresst werden. Am besten lest ihr selbst, was hinter und in dem Buch steckt. Nämlich hier: Rezension: VEGAN FOR FUN

Wenn ihr Lust auf vegane Küche habt, schaut euch einfach im Internet um und probiert euch aus.
Auch auf feines gemüse findet sich mittlerweile eine kleine Sammlung feiner veganer Rezepte, die ohne Convenience-Produkte und (fast) ohne Soja auskommt.

Als veganes Hauptgericht könnte ich euch zum Beispiel ein veganes Chili sin carne, meine geliebte Kürbis-Cranberry-Pfanne mit Zimt und DillPasta in Apfel-Zimt-Sauce oder eine Rettich-Reispfanne mit Sesam empfehlen. Ganz frisch dazu gekommen: Die gefüllten Zucchini mit Räuchertofu und Mandeln. Den kleinen Hunger nach etwas Besonderem stillt Rote-Bete-Carpaccio mit Rucola und Pistazienöl. Auch eine vegane Brotzeit muss nicht traurig aussehen. Auf Fladenbrot und Kürbisbrot schmecken z. B. Möhren-Oliven-Cremevegane Leberwurst oder Rote-Bete-Marmelade ganz fantastisch. Was zum knabbern? Klar! Vielleicht herzhafte Pakora (die man perfekt in Rhabarberchutney dippen kann) oder süße Schokocrossies mit Fleur de Sel? Oh, und kein Mensch an der Kaffeetafel merkt, dass in den Dark Chocolate Cherry Poppy Muffins oder Cranberry-Scones keine tierischen Erzeugnisse enthalten sind. Wer doch auf Sojajoghurt setzt, kann ihn ja mal mit Vanille- oder Matcha-Sirup aromatisieren.

Wow, das war jetzt Eigenwerbung, oder? Habe ich mich durch VEGAN FOR FUN mit einem ekligen Ego-Marketing-Virus infiziert? Sobald ich anfange, euch scheinbar unauffällig den Erwerb überteuerter Küchengeräte nahezulegen und jeden Beitrag mit lasziven Fotos von mir, auf denen mein Body ganz besonders gut zur Geltung kommt, zu schmücken: Sagt Bescheid!
Kommentare on "Rezension: VEGAN FOR FUN / Attila Hildmann"
  1. Schade das Du nicht mehr über das Buch preisgibst. Mich hätten die Details schon interessiert.

    Liebe Grüße
    Alice

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    1. doch doch doch, wie schon bei facebook gesagt: ich hab's schlecht verlinkt.
      die zwei sätze würde ich doch nie rezension nennen, das wäre ja unerhört!

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  2. Die Rezension hab ich mir grad durchgelesen und werde mir das Buch wohl nicht zulegen. Convenienceprodukte verwende ich so gut wie nie, und gerade bei veganer Ernährung, die doch also so "gesund" angesehen wird, kann ich mich mich dieser Art des Kochens gar nicht anfreunden...

    Liebe Grüße
    Nadja

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    1. same here. die nächste rezension wird sich erneut um ein veganes kochbuch drehen, vielleicht ist das ja eher zu empfehlen.

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  3. Rezensionen scheinen dir zu liegen! Meistens sind die ja ozz langweilig. Aber deine erste habe ich schon mit viel Vergnügen und Begeisterung gelesen und der Verriß heute macht richtig Laune. Uuarghh, *schüttel*, neben dem von dir beschriebenen Ekel-Ego-Marketing-Virus ist jedes Amphibienauge ein kleines Schmuckstück :)!

    Und was ich an dem Vegan-Trend auch überhaupt nicht mag, sind eben die ganzen Convenienceprodukte, die ja nur einen neuen Markt schaffen wollen. Wer sich etwas über die Anpflanzung und Weiterverarbeitung von Soja informiert hat, darf gerne kritischer darüber denken!

    Daher demonstriere ich in sämtlichen von dir heute geäußerten Meinungen vollkommene Einigkeit - weiter so, liebe Christina!

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  4. Toll geschrieben und ich stimm dir in allen Punkten zu :)

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    1. dankeschön! ich war mir mit der rezension nicht zu 100% sicher, weil auf amazon ja in den höchsten tönen hiervon geschwärmt wird. meine meinung: die sind gekauft. der verlag scheut ja auch sonst keine kosten und mühen, das buch zu promoten.

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    2. Kann ich mir auch vorstellen. Vor paar Monaten bei der Abstimmung zum Veggie-Kochbuch des Jahres war ja auch alles recht dubios.

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  5. ich habe einen kleinen blog-award für dich (:

    http://fraeulein-von-und-zu-amok.blogspot.de/2012/07/blog-award.html

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  6. oh, ich danke dir! sehr lieb, ich freue mich! :)

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  7. Deine Rezension spricht mir aus der Seele! Ich find Attila Hildmann und seine Selbstinzenierung ganz ganz schrecklich! Und auf seine Rezepte steh ich auch nicht besonders. Da sind mir viel zu viele Ersatzprodukte dabei, da steh ich gar nicht so wirklich drauf. (Grad wenn ich mir die Zutatenliste von solchen Fake-Fleisch/Milchprodukten durchlese, läuft es mir kalt den Rücken runter!)

    Auf deine nächste Rezension freu ich mich schon sehr! Ich hab mir grad die Beschreibung und ein paar Rezensionen bei Amazon durchgelesen und bin gespannt, ob du die Meinungen dort teilst. Dann werd ich das Buch nämlich auf meinen Wunschzettel setzen! :)

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  8. fürchterlich, richtig eklig. aber bei manchen leuten (vielen sogar!) scheint er einen nerv zu treffen. wenn ich mir aber allein seine facebook-seite ansehe, wird mir ganz anders...
    sowas selbstverliebtes.

    über mein neues veganes kochbuch kann ich bisher natürlich noch nichts konkretes sagen: aber der erste eindruck ist SEHR positiv. :)

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  9. Guten Tag

    Ihr Blog hat unsere Aufmerksamkeit erregt, aufgrund der Qualität seiner Rezepte.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie sich auf Petitchef.com einschrieben, damit wir auf ihn verweisen können.

    Ptitchef ist ein Verzeichnis, das die besten Kochseiten des Internets zusammenstellt. Mehrere hundert Blogs sind schon hier eingeschrieben und profitieren davon, dass Ptitchef ihre Seite weiter bekannt macht.

    Um sich auf Ptitchef einzuschreiben, gehen Sie auf http://de.petitchef.com/?obj=front&action=site_ajout_form oder auf http://de.petitchef.com und klicken Sie auf "Webseite / Blog eintragen" in der oberen Menüleiste.


    Herzlichst

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  10. Wow, wunderbare, ehrliche Rezension! Und genau DAS waren auch meine Gedanken, als ich durch das Buch blätterte! Letzen Endes habe ich es genau deswegen nicht gekauft, aber so bin ich immer noch auf der Suche nach einem schönen, veganen Kochbuch. Zwar gibt es im Internet viele Seiten und Blogs und Rezepte, aber irgendwie möchte ich ab und an mal in einem Kochbuch blättern um mich inspirieren zu lassen...

    Liebe Grüße,
    Regina

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  11. Ich wünschte, ich hätte diese Rezension vorher gelesen. Nun bin ich erschütterte Besitzerin des Buches Vegan for Fit (wo kommen die Millionen gute Bewertungen her?). Die Hälfte des Buches sind Bilder von AH (gähn), die Rezepte nahezu ausschließlich mit Mandel- Cashew- oder Haselnussmus, kaum ein Rezept kommt ohne den 600 € teuren Standmixer aus und die Tipps sind im Allgemeinen und auch im Besonderen hahnebüchen. Als Beispiel sei da nur genannt, dass er empfiehlt in die Stadt zu ziehen, falls es auf dem Land kein veganes Restaurant gibt. Ohne weitere Worte.

    Aber die Rezepte hier in diesem Blog scheinen mir so verführerisch, dass ich jetzt gerne ALLES nachkochen möchte. Vielen Dank!

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